Regal im Foyer der Landesgeschaeftsstelle - Foto: Petra Engel Videoaufnahmen - Foto: Markus Pleyer

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Unser Flyer

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Neuauflage der Broschüre Ehrenamtliches Engagement im Berliner Justizvollzug

Ehrenamtliches Engagement hat viele Facetten. Die Begleitung und Betreuung von Gefangenen gehört dabei zu den weniger bekannten Einsatzmöglichkeiten. Für dieses herausfordernde und vielfältige Aufgabengebiet werden jedoch immer engagierte Mitwirkende gesucht!

Ehrenamtliche im Justizvollzug fördern zum einen die Verbindung zwischen der abgeschlossenen Institution Gefängnis und der Zivilgesellschaft. Gleichzeitig ist es auch für viele inhaftierte Menschen von großer Bedeutung, dass sie sich neben den Bediensteten des Justizvollzuges auch an Personen wenden können, die nichts mit dem unmittelbaren Gefängnisalltag zu tun haben.

Im Berliner Justizvollzug ist das ehrenamtliche Engagement in ganz unterschiedlichen Bereichen möglich. Neben der regelmäßigen Betreuung einzelner Gefangener bieten Ehrenamtliche beispielsweise Freizeit- und Gesprächsgruppen in den Haftanstalten an oder begleiten die Kinder inhaftierter Mütter bei ihren Besuchen im Gefängnis. Viele ehrenamtliche Angebote richten sich an alle Inhaftierten, es gibt aber auch spezielle Angebote für inhaftierte Frauen mit Kindern, für schwule und bisexuelle Männer, oder für Gefangene mit Migrationshintergrund.

Für ihre anspruchsvolle Arbeit mit den Gefangenen müssen die Ehrenamtlichen regelmäßig fortgebildet werden. Diese Aufgabe wird, ebenso wie die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher, bereits seit vielen Jahren von Paritätischen Mitgliedsorganisationen wahrgenommen. Die gezielte Vorbereitung auf das Ehrenamt vermittelt nicht nur das nötige Fachwissen. Im Austausch untereinander und mit den Trägern können die eigene Motivation für die Tätigkeit, die persönlichen Fähigkeiten, Grenzen und Möglichkeiten und die unterschiedlichen Erwartungen reflektiert werden.

Eine bereits 2017 vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin und der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung gemeinsam herausgegebene Broschüre wurde nun überarbeitet und aktualisiert. Die Broschüre informiert über die Anforderungen an das Ehrenamt im Justizvollzug und über die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements. Sie enthält zudem eine detaillierte Übersicht über die zuständigen Ansprechpartnerinnen und -partner in den Haftanstalten und bei den freien Trägern.

Laden Sie die Broschüre hier herunter.

(rs)

Zehn Paritätische Positionen mit Handlungsanforderungen zur Unterstützung und Stärkung der jungen Menschen aus Sicht der Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen

Berlins Schülerinnen und Schüler kehren nach längeren Zeiten im Lockdown sukzessive in einen unklaren Präsenzunterricht zurück, mit teilweise sehr bedrückenden Erfahrungen der pandemiegeprägten letzten Wochen und Monate. Grund genug für Paritätische Mitgliedsorganisationen der Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen, auf die durch Corona bestimmten Lebensrealitäten und erforderlichen Unterstützungsangebote junger Menschen zu blicken.

Kinder und Jugendliche haben mitunter schweres Gepäck im Rucksack: wiederholtes selbständiges Lernen zu Hause und der radikale Wegfall aller altersentsprechenden sozialen Kontakte und Aktivtäten. Darüber hinaus bleiben die Reglements pandemiebedingter Hygieneeinschränkungen am Schulstandort wohl langfristig erhalten, da für diese Zielgruppe aktuell keine Impfung in Sicht ist.

Paritätische Mitgliedsorganisationen in der Jugendsozialarbeit sehen mehr denn je die Notwendigkeit, den Blick auf die Rechte und Entwicklungsbedürfnisse der jungen Menschen zu richten und als Kooperationspartner von Schulen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Der Paritätische hat in Kooperation mit seinen Mitgliedern zehn Paritätische Positionen mit Handlungsanforderungen zur Unterstützung und Stärkung der jungen Menschen aus Sicht der Jugendsozialarbeit (JSA) an Berliner Schulen entwickelt und richtet sich damit an Politik, Verwaltung und alle beteiligten Kooperationspartner.Diie ausführlichen Paritätischen Positionen aus Sicht der Jugendsozialarbeit finden Sie hier.

(rs)

Die Zuwendungspraxis vereinfachen - Broschüre mit Handlungsempfehlungen – unser Beitrag zur Entbürokratisierung und für mehr Wirkung (Kopie 1)

Unter dem Dach des Paritätischen Berlin sind über 800 freie gemeinnützige Organisationen und Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Mit ihren rund 55.000 hauptamtlich Mitarbeitenden und etwa 30.000 Ehrenamtlichen übernehmen diese gemeinnützigen Organisationen unverzichtbare Aufgaben im Sinne des Subsidiaritätsprinzips und stärken unsere vielfältige, solidarische und demokratische Gesellschaft nachhaltig.

Die Mehrzahl der Mitgliedsorganisationen erhält für die Umsetzung ihrer Arbeit Zuwendungen des Landes Berlin, der Bezirke sowie von anderen öffentlichen und privaten Stellen. Von der Antragstellung über die Bewilligung bis zur Abrechnung ist dieses Verfahren mit einem hohen administrativen Aufwand – auf beiden Seiten – verbunden. Für die sozialen Träger von zuwendungsgeförderten Projekten bedeutet dies, dass sie sich mit sehr unterschiedlichen und teils widersprüchlichen Regularien und deren Auslegungen auseinandersetzen müssen.

Der Paritätische Berlin hat nun eine Übersicht mit Handlungsempfehlungen entwickelt, um ein Angebot zum konstruktiven Austausch mit der Verwaltung und politischen Verantwortlichen zu machen. Ziel ist es, die Bürokratie im Zuwendungsrecht abzubauen und einfache transparente Förderverfahren zu schaffen, damit mehr Wirkung in der sozialen Arbeit entfaltet werden kann.

Klare und aufeinander abgestimmte Vorgaben und Verfahren tragen zu einem gemeinsamen effizienteren Arbeiten bei. Die Aufzählung der Handlungsempfehlungen ist dabei nicht abschließend, sondern ist der Anfang eines Prozesses für eine wirkungsorientierte Entbürokratisierung der Zuwendungspraxis.

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

(rs)

Partizipation und demokratisch-gesellschaftliches Engagement in der Offenen Jugendarbeit

„Beteiligung sofort und für alle – so lautet die Forderung sowie das Ziel der GEBe-Methode (Gesellschaftliches Engagement von Benachteiligten fördern) für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche müssen nicht erst fit gemacht werden für Beteiligungsprozesse und es müssen auch nicht erst ihre Probleme gelöst werden, bevor sie beteiligt werden können. Die Broschüre „Partizipation und demokratisch-gesellschaftliches Engagement in der Offenen Jugendarbeit“ beschreibt, wie Beteiligung, ausgehend von der GEBe-Arbeitsweise im Alltag der Offenen Arbeit gelingen kann.

Der Verein Nachbarschaftsschein Schöneberg e.V. hat genau diese Methode in einem umfänglichen Projekt ausprobiert und abschließend die Ergebnisse zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin in einer Handreichung aufgearbeitet.
 
Ausgehend von der Vorgabe junge Menschen zum Ausgangspunkt der pädagogischen Prozesse zu machen, ergeben sich durch die Methode eine Vielzahl von praxistauglichen Chancen für demokratisch-gesellschaftliches Engagement, so wie es § 11 SGB VIII auch von der Jugendarbeit fordert. Die Broschüre beschreibt dies und versteht sich als Anregung und Diskussionspunkt zur Weiterentwicklung. Sie richtet sich in erster Linie an Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, aber auch als Inspiration an andere Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe und Bildung.

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

(rs)

Gelungene Kooperation in Ganztagsschulen

Corona stellt unser ganztägiges Berliner Bildungssystem vor immense Herausforderungen. Es verlangt außergewöhnlichen Einsatz von allen Pädagoginnen und Pädagogen, um dem Auftrag des Schulgesetzes einer umfassenden Ganztagsbildung für jedes Schulkind weiterhin nachkommen zu können.

Berlin hat mit dem Recht auf ganztägige Bildung an Grund- und Sekundarschulen entsprechende Weichen gestellt und Sorge dafür getragen, dass multiprofessionelle Teams aus Schule und Sozialpädagogik diesen Auftrag kooperativ umsetzen können. Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich jetzt die Wichtigkeit der vielfältigen und umfassenden Bildungs- und Unterstützungsangebote der freien Träger der Jugendhilfe an den öffentlichen Schulen. Es braucht diese gebündelte Kraft, um den Kontakt zu allen Schülerinnen und Schülern auch in der „Isolation“ im häuslichen Umfeld aufrechtzuerhalten, um Lernen in diesen schwierigen Situationen für alle weiter zu ermöglichen.

Die Kolleginnen und Kollegen der freien Träger der Jugendhilfe nehmen diesen Auftrag mit großer Motivation an. Diese Broschüre zeigt dies eindrucksvoll anhand guter Beispiele ergänzender Bildungsformate.

Die Broschüre zum Herunterladen finden Sie hier.

(rs)

Neue Arbeitshilfe: Kinderrechte stärken! - Wenn junge Demokratinnen und Demokraten in die Schule kommen

Der Wechsel von der Kita in die Schule, von der Grundschule in die weiterführende Schule, der Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums, der erste Job oder neue Arbeitgeber. Übergänge sind für alle Menschen wichtige persönlichen Ereignisse. Sie sind oft prägend in der Biografie.  Übergänge verändern den bisher vertrauten Alltag entscheidend und können gleichermaßen als Chance wie als Krise erlebt werden.
Der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule ist wohl eine der fundamentalsten Erfahrungen im Lebenslauf, die ein Kind in modernen Gesellschaften macht.  Die Partizipation von Kindern ist ein wesentlicher Schlüssel für einen gelingenden Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule

Die neue Arbeitshilfe des Paritätischen gibt Anregungen, welche Aspekte es am Übergang zwischen Kindertageseinrichtung und Grundschule grundsätzlich zu bedenken gilt. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Partizipation der Kinder gelegt. Zum anderen enthält die Handreichung einige Ideen für Projekte, die in der Praxis erprobt wurden, sowie Handlungsempfehlungen, wie eine partizipative Gestaltung des Übergangs gelingen kann.

Diese Arbeitshilfe gehört zum Informationsangebot „Partizipation und Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung“ – einem Projekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Die Arbeitshilfe können Sie hier herunterladen oder kostenlos bestellen über demokratie-kita(at)paritaet-berlin.de.

Format: Broschüre, DIN A5, 40 Seiten

Herausgeber:
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V.

Brandenburgische Straße 80, 10713 Berlin
in Kooperation mit dem Paritätischen Gesamtverband

Autorin:
Prof. Dr. phil. Kathrin Aghamiri

Weitere Informationen unter:
www.kita.paritaet.org
demokratie-kita(at)paritaet-berlin.de

Projektleitung und Autor dieser Fachinformation:
Marc Köster

(rs)

Neue aktualisierte Auflage der Arbeitshilfe: Kinderrechte stärken! - Beschwerdeverfahren für Kinder in Kindertageseinrichtungen

Diese Arbeitshilfe will Fachkräfte der Kindertagesbetreuung bei der Etablierung bzw. strukturellen Verankerung von Beschwerdeverfahren unterstützen. Die Hinweise und Fragestellungen möchten dabei helfen, ein individuelles und kindgerechtes Beschwerdeverfahren für die Einrichtung zu entwickeln. Daher geht es auch um die Auseinandersetzung mit dem Thema im Team. Die Arbeitshilfe befasst sich mit den rechtlichen Grundlagen, sie widmet sich der Beteiligung von sehr jungen Kindern ebenso wie der Beteiligung der Eltern an der Beteiligung ihrer Kinder. In der zweiten überarbeiteten Neuauflage widmet sich zudem ein neues Kapitel den Beteiligungs- und Beschwerderechten in Krisenzeiten.

Die Arbeitshilfe gehört zum Informationsangebot „Partizipation und Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung“ – einem Projekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Die Arbeitshilfe zum Download finden Sie hier.

Sie kann auch kostenlos bestellt werden über demokratie-kita(at)paritaet-berlin.de

Format: Broschüre, DIN A5, 40 Seiten

Herausgeber: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e.V.
Brandenburgische Straße 80, 10713 Berlin

in Kooperation mit dem Paritätischen Gesamtverband.

Autorin: Sabine Radtke

Weitere Informationen unter: www.kita.paritaet.org sowie demokratie-kita(at)paritaet-berlin.de

Projektleitung und Autor dieser Fachinformation: Marc Köster

(rs)

Multiprofessionelles Arbeiten in Kindertagesstätten

Die aktuelle Situation und die mittelfristige Perspektive, Fachkräfte für das Arbeitsfeld der Kindertagesbetreuung zu gewinnen, zu halten und langfristig zu binden, fordern Träger in ganz besonderer Weise. Die Träger beschreiben, dass grundsätzlich Fachpersonal fehlt, und nehmen wahr, dass zu wenige Absolventinnen und Absolventen der Fachschulen im Arbeitsfeld der Kindertagesbetreuung verbleiben, und dass sich die Hochschulabsolventinnen und -absolventen nach einer kurzen Praxisphase für das Weiterstudium entscheiden. Die in wenigen Jahren einsetzende Welle der Verrentung vieler Fachkräfte gleichzeitig und der aktuell anhaltende qualitative und quantitative Ausbaus der Tagesbetreuung für Kinder wird weiteren erheblichen Fachkräftebedarf auslösen.

Mit dieser Perspektive werden Träger, Kita-Leitungen und Kita-Teams noch in den kommenden Jahren konfrontiert. Der Runde Tisch „Multiprofessionelle Teams“ hat sich mit den Aspekten und Möglichkeiten zur Arbeit in multiprofessionellen Teams auseinandergesetzt und dazu ein gemeinsames Verständnis entwickelt.

Die vorliegende Broschüre fasst die Ergebnisse dieser Diskussionen in Form von Empfehlungen für die Fachpraxis zusammen.

Die Broschüre zum Herunterladen finden Sie hier.

(rs)

Gesundheitsordner für Gefangene in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Polnisch)

Die im Gesundheitsordner zusammengestellten Informationen klären über Erkrankungen auf und enthalten Hinweise, wie die Gefangenen zu ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit beitragen können, und an wen sie sich im Bedarfsfall wenden können. Neben Informationen über Infektionskrankheiten oder über Hilfsangebote bei Suchterkrankungen sind in dem Ordner zahlreiche Hinweise zur Prävention enthalten. Dies betrifft die Bereiche Hygiene und Ernährung ebenso wie Impfungen.

Die Informationssammlung zeigt jedoch auch Möglichkeiten auf, wie die Haftzeit möglichst sinnvoll genutzt werden kann. Dies betrifft beispielsweise die Bereiche Freizeit, Sport, Religion, Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe. Auch das Thema Suizidprophylaxe wird behandelt. Nicht zuletzt sind spezifische Informationen für die Gruppe der älteren Inhaftierten in dem Ordner enthalten.

Damit sich jeder Gefangene gut in der Sammlung zurechtfinden kann, wurden die Texte mit aussagekräftigen Piktogrammen illustriert, die eigens für den Gesundheitsordner entwickelt wurden.
Der Gesundheitsordner wurde als Pilotprojekt in der JVA Moabit umgesetzt. Perspektivisch kann die Materialsammlung ausgeweitet bzw. angepasst und auch den Gefangenen in anderen Haftanstalten ausgehändigt werden.

Der Ordner steht in deutscher, in englischer und in polnischer Sprache hier zum Download bereit.

(rs)

Ausgezeichnet! Ehrungen 2019

Die Broschüre "Ausgezeichnet! Ehrungen 2019“ bringt Ihnen sieben außergewöhnliche Menschen in ihrem beispielhaften ehrenamtlichen Engagement näher. Alle Porträtierten wirken seit vielen Jahren in Paritätischen Mitgliedsorganisationen. Für ihr Engagement wurde ihnen die Paritätische Ehrennadel in Silber (zehn Jahre Ehrenamt) oder in Gold (25 Jahre) beim Jahresempfang des Verbands am 7. Mai  2019 verliehen.

Laden Sie die Broschüre hier herunter.

Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin veröffentlichte im 1. Quartal 2019 ein Heft über die Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen.

Heute gibt es 27 Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen, in denen mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten . Sie sind mittlerweile eingebettet in ihre jeweiligen, bezirklichen Hilfesysteme und erfüllen dort ihre, in „Standards“ beschriebene und mit dem Senat abgestimmter Funktion.

Seit 2016 sind sie im Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG) verankert.

Sie erfahren in diesem Heft mehr, über die Merkmale und Funktionen der Kontakt- und Beratungsstelle, ihre Vielfalt, die Besucherinnen und Besucher, den Offenen Treff in der KBS, über Gruppenarbeit, Beratung, Sozialraumorientierung, interkulturelle Öffnung und Geflüchtetenarbeit und nicht zuletzt über die Perspektiven der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen.   

Die Broschüre finden Sie hier zum Download.

(rs)

Systeme der Straffälligen- und Opferhilfe im Europäischen Vergleich

Mitglieder des Arbeitskreises Straffälligen- und Opferhilfe hatten im Juni 2018 die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Studienreise mit ihren dänischen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Ziel der Reise war es, sich über das dänische Modell der Strafrechtspflege zu informieren und aus Good-Practice-Beispielen zu lernen. Der europäische Austausch wurde durch die finanzielle Förderung der Europäischen Union im Rahmen des Programmes „Erasmus +“ ermöglicht.

Die nun vorliegende Reisedokumentation enthält neben einer Überblicksdarstellung über die Systeme des Justizvollzugs und der Opferhilfe in Dänemark mehrere Kurzberichte zu den besuchten Einrichtungen. Darunter waren nebeneiner geschlossenen und einer offenen Haftanstalt die Dänische Bewährungshilfe sowie das Büro der Opferhilfe Dänemark.

An der Erstellung der Dokumentation waren alle Mitreisenden beteiligt. In dem Bericht sind zahlreiche Original-Zitate der Teilnehmenden enthalten, in denen sie ihre Erkenntnisse und Impressionen schildern.

 (rs)

Begleitete Elternschaft – kombinierte Hilfen als Balanceakt

Es scheint, als stünden in der »Begleiteten Elternschaft«, einem relativ jungen Feld innerhalb der sozialen Arbeit, die Grundrechte von Eltern mit Beeinträchtigungen den Grundrechten ihrer Kinder
gegenüber – oder sie befinden sich zumindest in einem verwickelten Verhältnis: Während die einen laut Grundgesetz, Artikel 3 Abs. III Rechte und Pflichten der Elternschaft besitzen, gilt für die anderen das Recht auf freie Entfaltung und eine unversehrte Entwicklung, so verankert im Grundgesetz, Artikel 2 Abs. I, II.

Doch können Eltern, die kognitiv beeinträchtigt sind, ihre Kinder gut erziehen? Und können Kinder bei Eltern mit Lern- und häufig auch anderen Schwierigkeiten wirklich sicher und gedeihlich aufwachsen?
Diese Fragen markieren die zwei Pole eines Balanceakts, dem sich die in der Begleiteten Elternschaft Tätigen tagtäglich stellen müssen. Erschwert wird ihre Arbeit dadurch, dass Hilfen, die eine Familie mit behinderten Eltern benötigt, aus unterschiedlichen Hilfesystemen stammen.

Dieses Themenheft fasst grundlegende Aspekte und Erfahrungen aus Jahren Praxis zusammen und formuliert Ausblicke, wie man die Kombinationshilfe »Begleitete Elternschaft« ausgestalten und weiterentwickeln kann – und muss.

Laden Sie die Broschüre hier herunter.

Ausgezeichnet! Ehrungen 2018

Die Broschüre "Ausgezeichnet! Ehrungen 2018“ bringt Ihnen zehn außergewöhnliche Menschen in ihrem beispielhaften ehrenamtlichen Engagement näher. Alle Porträtierten wirken seit vielen Jahren in Paritätischen Mitgliedsorganisationen. Für ihr Engagement wird ihnen die Paritätische Ehrennadel in Silber (zehn Jahre Ehrenamt) oder in Gold (25 Jahre) verliehen – teilweise beim Jahresempfang des Verbands im Mai, zum Teil auch direkt in den Einrichtungen.

Laden Sie die Broschüre hier herunter.

Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt in Institutionen schützen (6.Auflage)

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin bietet seinen Mitgliedsorganisationen seit 2010 Unterstützung bei der Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Einrichtungen an. Die erste Version dieser Handlungsempfehlungen hat ein großes Echo bei Paritätischen Mitgliedsorganisationen und vielen anderen Akteuren im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gefunden und wurde stark nachgefragt. Die Handlungsempfehlungen wurden einem breiten Publikum in Fachgruppen, Fachtagungen und bei Fortbildungen vorgestellt und fanden große Resonanz. Einige Paritätische Träger machten sich, inspiriert von den Anregungen aus der Broschüre, selbst auf den Weg. Sie organisierten Teamfortbildungen, bildeten eine Arbeitsgruppe und entwickelten ihre bisherigen Kinderschutzkonzepte weiter.

Die Broschüre fasst die Entwicklungen zusammen und nimmt auch die Empfehlungen des Runden Tisches sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung auf. 

Laden Sie die Broschüre hier herunter.

Ambulante Familienpflege (§ 20 SGB VIII)

Im Zuge von aufbrechenden Familienstrukturen und der Gesundheits- und Armutsentwicklung geraten Familien zunehmend in nicht verschuldete Grenzsituationen, die die psychische Gesundheit von Kindern und damit ihre Bindungs- und Bildungschancen langfristig beeinträchtigen können. Ambulante Familienpflege kann einen präventiven Beitrag leisten und Notsituationen, die durch z.B. Krankheit eines Elternteils zustande kommen, überbrücken helfen. Viele Familien, besonders, mit kleinen Kindern benötigen ambulante Familienpflege.

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Die Broschüre können Sie hier aus dem Netz herunterladen.