Partner für soziale Arbeit

Stiftung Parität Berlin

Über die Stiftung Parität Berlin

Die Stiftung Parität Berlin wurde 2005 gegründet. Das Stiftungskapital stammt aus dem Anteilsverkauf des Paritätischen Unternehmensverbunds, jetzt Sana Berlin-Brandenburg GmbH. Zum Vorstand zählen Stefan Dominik Peter, Oswald Menninger, Martin Hoyer, Ria Schneider und Dirk Brandes. Die beiden Erstgenannten bilden den geschäftsführenden Vorstand. Ende 2024 wurde der Stiftungsvorstand vom Verbandsvorstand neu bestellt. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Bei der Stiftung entstehen keine Verwaltungskosten für die Umsetzung der Förderprogramme, da diese über den Landesverband läuft. Den Jahresabschluss 2024 prüfte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars.

Förderung des Wohlfahrtswesens ist Stiftungszweck. So fördert die Stiftung bürgerschaftliches Engagement, Aktivitäten im Bereich der Jugend- und Altenhilfe, des Gesundheitswesens sowie der sozialpflegerischen Arbeit. Neben den Stiftungserträgen werden auch zweckgebundene Spenden eingesetzt. Satzungsgemäß kann die Stiftung wohlfahrtspflegerische Aktivitäten sowohl des Verbands als auch seiner Mitgliedsorganisationen fördern. Die Finanzierung des Verbands ist momentan gesichert. So werden die Stiftungserträge und Spenden ausschließlich zur Unterstützung der Mitglieder eingesetzt.

Stiftungsvermögen seit Gründung um 3,34 Millionen erhöht

Das Stiftungskapital erhöhte sich seit der Gründung der Stiftung von 21,5 Millionen Euro durch Zustiftungen, Rücklagenbildung und Ergebnisvortrag auf 25,1 Millionen Euro im Jahr 2024. Die Stiftung Parität Berlin hatte am Ende des Jahres 2024 ein Gesamtvermögen (Aktiva) von 25,43 Millionen Euro. Das Stiftungsvermögen (Passiva) setzte sich am Bilanzstichtag aus 25,1 Millionen Euro Stiftungskapital, 10.000 Euro an Rückstellungen und 322.000 Euro an Mitteln aus Förderprogrammen zusammen, die am Bilanzstichtag für die Förderzwecke noch nicht abgeflossen waren und als Verbindlichkeit in der Bilanz stehen.

Stiftungserträge

Die Stiftung schloss 2024 mit einem Jahresüberschuss von 263.258 Euro ab. Sie hat für Förderzwecke 802.500 Euro ausgeschüttet. Die Stiftungserträge mit insgesamt 1.256.869 Euro setzten sich aus sonstigen betrieblichen Erträgen (zum Beispiel Sana-Dividende) mit 703.460 Euro und Zinsen und ähnlichen Erträgen mit 553.409 Euro zusammen.

Von den Erträgen gehen die Aufwendungen mit insgesamt 993.611 Euro ab. Sie setzten sich aus den Ausgaben für Förderzwecke mit 802.500 Euro und den Abschreibungen auf Sachanlagen mit 56.048 Euro zusammen. Dazu kommen Abschreibungen auf Finanzanlagen mit 75.173 Euro und die sonstigen Aufwendungen mit 59.089 Euro. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betreffen die Seniorenresidenz Altlandsberg.

Förderung der Stiftung aus zweckgebundenen Spenden und Stiftungserträgen 2024

Für die Förderung von Projekten der Mitgliedsorganisationen des Verbands im Jahr 2024 konnten aus dem geringfügigen Übertrag 2023 mit 79 Euro und durch Beschluss des Stiftungsvorstands weitere 800.000 Euro an Fördermitteln eingesetzt werden. Aus diesem Budget konnten insgesamt 43 Projekte mit einem Fördervolumen von 797.612 Euro gefördert werden. Die Stiftung unterstützte mit ihren Mitteln die ganze Palette wohlfahrtspflegerischer Arbeit.

Förderung der Stiftung seit Gründung

Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2005 bis Ende 2024 Fördermittel aus zweckgebunden zugeführten Spenden in Höhe von 11,805 Millionen Euro und Kapitalerträgen in Höhe von 7,116 Millionen Euro ausgeschüttet, also insgesamt 18.921.500 Euro. Zu den Kapitalerträgen müssen noch 2,1 Millionen Euro addiert werden, die nicht ausgeschüttet, sondern bilanziell als Kapitalerhaltungsrücklage dem Stiftungskapital zugeführt wurden. Ebenso zu den Erträgen kommt der Ergebnisvortrag aus dem Jahr 2024 mit 1.506.112 Euro dazu.