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  • Organisation Soziale Infrastruktur von Einrichtungen der Stadtteilarbeit wird in investiven Planungen berücksichtigt
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  • Veröffentlichungsdatum 07.03.2024

Stadtteilarbeit wirkt!

Soziale Infrastruktur von Einrichtungen der Stadtteilarbeit wird in investiven Planungen berücksichtigt

© Holger Groß

Die nachhaltige Stadtteilarbeit unserer Mitgliedsorganisationen erfährt Rückhalt aus der Politik. Wir begrüßen den Beschluss des Berliner Senats zur Bereitstellung quantitativer Planungs- und Orientierungsrichtwerte, der den Aufbau neuer Stadtteilzentren, die Stärkung bestehender Einrichtungen und ergänzende Angebote der Mobilen Stadtteilarbeit in den Fokus nimmt.

Mit der Bereitstellung quantitativer Planungs- und Orientierungsrichtwerte stellt der Senat sicher, dass auch die soziale Infrastruktur von Einrichtungen der Stadtteilarbeit in investiven Planungen berücksichtigt wird. Die Standortplanung für die soziale Infrastruktur liegt in der Verantwortung der Bezirke, die dafür mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen fachübergreifende Soziale-Infrastruktur-Konzepte erarbeiten. Auf Grundlage des Senatsbeschlusses werden zukünftig die vielfältigen Prozesse für die räumliche Planung der sozialen Infrastruktur der Stadtteilarbeit - dazu gehören u. a. gesamtstädtische Stadtteilzentren und bezirkliche Nachbarschaftshäuser - in den Bezirken und Stadtteilen besser miteinander verzahnt.

Gemeinsam mit der Senatsverwaltung und Mitgliedsorganisationen hat der Paritätische Berlin den Prozess der Erarbeitung dieser Richtwerte seit 2020 kontinuierlich fachlich begleitet. Das Ziel: die Stadtteilarbeit als Infrastruktur langfristig im Bereich der Daseinsfürsorge für Berlin verankern und verstetigen. Eine bedarfsgerechte Finanzierung kann mit den Planungs- und Orientierungswerten definiert werden.

Die Senatskanzlei hat den Beschluss am 5. März mit folgendem Zitat von Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt, und Antidiskriminierung, verkündet: "Stadtteilzentren, Nachbarschaftshäuser und Treffpunkte im Kiez sind enorm wichtig. Ich freue mich, dass diese Angebote in der Stadtplanung von Anfang an berücksichtigt werden. Dies ist angesichts begrenzter Flächen eine große Herausforderung. Orte der Nachbarschaft sind ein wertvoller Bestandteil einer sozialen und solidarischen Infrastruktur. Jeder Mensch kennt Einrichtungen in seinem Kiez, in denen die Beschäftigten und ehrenamtlich Helfenden andere Menschen unterstützen und beraten. Diese Orte leisten schon immer einen besonderen Beitrag, um Menschen einzubeziehen und sie vorurteilsfrei, antirassistisch und demokratiefördernd zu beteiligen. Gerade in der heutigen Zeit ist das besonders wichtig."

Kontakt

Anika Göbel
Referentin der Leitung / Bezirksbeauftragte für Mitte und Steglitz-Zehlendorf / Stadtteilarbeit / Wirkung
Telefon: 030 86 001-615
E-Mail: goebel[at]paritaet-berlin.de

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