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  • Organisation Verband für sozial-kulturelle Arbeit startet Pilotphase des Projekts "Teilhabeorientiertes Sozialraummanagement"
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  • Veröffentlichungsdatum 25.01.2024

Lebens- und Teilhabesituation von Menschen mit Behinderungen im Quartier verbessern

Verband für sozial-kulturelle Arbeit startet Pilotphase des Projekts "Teilhabeorientiertes Sozialraummanagement"

Oberbaumbrücke im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg © Claudio Schwarz auf Unsplash

Im Rahmen des Projekts „Teilhabeorientiertes Sozialraummanagement“ sollen bis 2029 in mehreren Berliner Bezirken, insbesondere in gesamtstädtischen Stadtteilzentren (Nachbarschaftszentren, Nachbarschaftshäuser, soziale Treffpunkte), Inklusionsberaterinnen und Inklusionsberater eingesetzt werden. Das Projekt startete am 1. Dezember 2023.

Das Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Teilhabesituation der Menschen mit Behinderungen im Quartier. Die Aufgaben der Inklusionsberaterinnen und Inklusionsberater umfassen sowohl personenbezogene Ansätze, zum Beispiel die individuelle Beratung zur Verbesserung der Teilhabesituation im Sozialraum, als auch strukturelle Ansätze wie die Durchführung von Analysen der örtlichen Strukturen und Teilhabeangebote, Ermittlung von Inklusionsdefiziten und Barrieren.

In einer Pilotphase bis zum 31. August 2025 werden zunächst mehrere Inklusionsberaterinnen und -berater im Berliner Bezirk Friedrichhain-Kreuzberg eingesetzt. Es werden Einsatzorte gefunden, unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten und Formen der Zusammenarbeit erprobt. Ausgehend von einem breiten Netzwerk unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure im Sozialraum und in Zusammenarbeit mit dem Bezirk sollen die Inklusionsberaterinnen und -berater die sozialen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie die Bewusstseinsbildung für ein inklusives Gemeinwesen unterstützen.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus) und des Landes Berlin. Es wird vom Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. – Landesverband Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung umgesetzt.

Kontakt

Anika Göbel
Referentin der Leitung / Bezirksbeauftragte für Mitte und Steglitz-Zehlendorf / Stadtteilarbeit / Wirkung
Telefon: 030 86 001-615
E-Mail: goebel[at]paritaet-berlin.de

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