Außenansicht Landesgeschaeftsstelle des PARITAETISCHEN Berlin - Foto: Petra Engel Paritaetischer Berliner Bär für besondere Ehrungen - Foto: Frederic Brueckel Foyer der Landesgeschaeftsstelle - Foto: Petra Engel

Preisverleihung „Band für Mut und Verständigung 2018“

Kategorie: Aus dem Verband, Veranstaltung, Flüchtlingsarbeit, Migration, Zivilgesellschaft

Auszeichnung für Engagement gegen Rassismus und Gewalt am 21. Juni in der Staatskanzlei Potsdam

Logo "Band für Mut und Verständigung"

Band für Mut und Verständigung

Das Bündnis für Mut und Verständigung hat aus zahlreichen Vorschlägen Bürgerinnen und Bürger ausgewählt, die Mut und Zivilcourage gegen rassistische Gewalt bewiesen haben und sich in ehrenamtlicher und engagierter Arbeit der interkulturellen Verständigung in Berlin oder Brandenburg gewidmet haben. In diesem Jahr wird das Band für Mut und Verständigung zum 25. Mal verliehen. Die Eröffnungsrede hält der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke. Eckdaten zur Preisverleihung:

Donnerstag, den 21. Juni 2018 um 14 Uhr
Staatskanzlei Potsdam
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

Anmeldung bis zum 11. Juni unter der E-Mail-Adresse anmeldung(at)band-mut-verständigung.de
Die Platzanzahl ist begrenzt.

Hauptpreise erhalten:

Gruppe „Doberlug-Kirchhain Menschen für Menschen“
für die flexible, engagierte Arbeit in der Unterstützung von Geflüchteten, der kontinuierlichen Öffentlichkeitsarbeit und Auseinandersetzung mit Ängsten der Bevölkerung, der Motivation, Integration und Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe geflüchteter Menschen in Doberlug-Kirchhain.

Gruppe „Jenseits von Babel“ aus Berlin-Tempelhof
für die vielfältige, engagierte und vorbildhafte Arbeit zur Unterstützung von Geflüchteten im ehemaligen Flughafen Tempelhof und die andauernde professionelle Tätigkeit zur Integration von Neuangekommenen etwa in die Wohn- und Arbeitswelt.

Flüchtlingshilfe Jüterbog
für das langjährige, mutige Engagement für ein reges Gemeindeleben zwischen Einheimischen und Zugewanderten, dem Durchhalten trotz Anfeindungen und teilweise fehlender lokaler Unterstützung, dem Engagement für ein gleichberechtigtes und auf gegenseitigem Respekt gelebten Miteinanders in Jüterbog.

Komi Edzro und die Initiative Togo Action Plus aus Berlin
für seinen Mut und unermüdlichen Einsatz für die Rechte von Geflüchteten, der Schaffung von Räumen für Selbstorganisierung, Begegnung und Unterstützung und der beständigen Thematisierung von Rassismus in Berlin.

Wolfgang Rall aus Angermünde
für seinen unermüdlichen Kampf gegen Rassismus und Intoleranz, seine großartige Fähigkeit, Dinge klar anzusprechen, Menschen zu vernetzen, Veranstaltungen und Aktionen erfolgreich durchzuführen und dadurch Demokratie und Zivilcourage zu stärken.

Gruppe „R.future-TV“ aus Berlin-Wedding
für die eindrucksvolle filmische Umsetzung ihrer mutigen Diskussionen und Perspektiven auf ethische und moralische Fragestellungen in Deutschland und der Suche nach der eigenen Identität als Neuangekommene in einer komplexen deutschen Kultur und Geschichte.

Sonderpreise erhalten:

Celine, Martha, Michelle aus Prenzlau
für ihr verantwortungsvolles und mutiges Einschreiten gegen rassistische Medienberichterstattung.

Fatuma Musa Afrah aus Berlin und Brandenburg
für das langjährige, vertrauensvolle und politische Engagement für die Stärkung und Integration von Neuangekommenen.

Heinz J. Ostermann aus Berlin-Rudow
für seine unermüdliche Arbeit, trotz Einschüchterungsversuchen, gegen Diskriminierung und Rassismus in seinem Stadtteil.

Mehr unter: www.band-mut-verständigung.de

(aw)

 

 

Datum, 04 | 06 | 2018