Außenansicht Landesgeschaeftsstelle des PARITAETISCHEN Berlin - Foto: Petra Engel Paritaetischer Berliner Bär für besondere Ehrungen - Foto: Frederic Brueckel Foyer der Landesgeschaeftsstelle - Foto: Petra Engel

Stilles Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

27. Januar 2019: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 2019 wird der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlass ist der 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden aus diesem Grund zu einem stillen Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten ein.

Homosexuellen Denkmal, Foto: Sabine HaukeDie Nationalsozialisten hielten Homosexualität für eine „widernatürliche Veranlagung“, für eine den so genannten „Volkskörper“ schädigende „Seuche“, die „auszurotten“ sei. Schon kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurden im März 1933 die lesbischen und schwulen Lokale Berlins geschlossen. Die vollständige Infrastruktur der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, Lokale, Vereine, Verlage sowie Zeitschriften wurden aufgelöst, verboten, zerschlagen und zerstört. Im Herbst 1934 setzte die systematische Verfolgung homosexueller Männer ein.

Alle Menschen sind herzlich eingeladen, sich an dem gemeinsamen stillen Gedenken von 12.00 bis 12.15 Uhr zu beteiligen. Gerne können Blumen und Kerzen mitgebracht werden.

Stilles Gedenken

Sonntag, 27. Januar 2019, 12.00 Uhr bis 12.15 Uhr
Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, Ebertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße, Berlin-Tiergarten

Kontakt:
LSVD Berlin-Brandenburg
Jörg Steinert
Geschäftsführer und Pressesprecher
Kleiststraße 35
10787 Berlin
Tel.: 030 - 22 50 22 15

(vb)

Datum, 07 | 01 | 2019