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Was wird aus dem Familienfördergesetz?

Zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai

Dr. Gabriele Schlimper im Video-Statement

Wie können Familien unterstützt werden und was kann das geplante Familienfördergesetz des Landes Berlin dafür leisten? Über diese Fragen werden Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und sozialen Organisationen am Internationalen Tag der Familie diskutieren. 

In einem Video-Statement zum Internationalen Tag der Familie macht Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin e. V., auf die schwierige Lage vieler Familien in Berlin aufmerksam: "In Berlin lebt jedes dritte Kind von Sozialleistungen" und erklärt, was sich mit dem geplanten Berliner Familienfördergesetz alles ändern muss.

Hier geht es zum Video.

Die Veranstaltung findet statt:
am 15. Mai 2018, 10 – 13.30 Uhr
im Guttemplerhaus,
Wildenbruchstraße 80, 12045 Berlin

Teilnehmen werden u.a. 

  • Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie
  • Karlheinz Nolte, Vorsitzender des Beirates für Familienfragen
  • Martin Hoyer, stv. Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin

Ziel ist, die Arbeit sozialer Organisationen, Initiativen und Projekte, die sich für eine familienfreundliche Stadt einsetzen, künftig stärker als bisher einzubinden und zu fördern. 

Dazu Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin e. V.:
„Wir freuen uns, dass es hier in Berlin immer mehr Kinder und Familien gibt. Das stellt uns gemeinsam auch vor große Herausforderungen. Wir brauchen neben vielen Kitaplätzen auch ausreichend Woh-nungen. Wir benötigen Angebote, die die Familien unterstützen, Kinder beispielsweise nach der Schule betreuen oder Alleinerziehende beraten. Das macht unser soziales Berlin aus. Diese Vereine, Projekte und Initiativen sozialer Träger sind außerordentlich wichtig und müssen im Familienfördergesetz zwingend mit einbezogen werden.“

Karlheinz Nolte, Vorsitzender des Berliner Beirats für Familienfragen:
„Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien, ihre vielfältigen Formen und die Sorgen der Eltern in unserer Stadt müssen auch in einer wachsenden Metropole weiter berücksichtigt und ernst genom-men werden. Wir stehen für einen offenen Familienbegriff, wo Menschen für Ihre Kinder oder ihre Eltern Sorge tragen und wo alleinerziehende Eltern, unverheiratete Paare und gleichgeschlechtliche Partnerschaften ganz selbstverständlich mit dazugehören.“

Zum Angebot sozialer Träger für Familien gehören die Beratungs- und Begegnungsarbeit in Familien- und Stadtteilzentren, die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte in der Sozialpädagogischen Familienhilfe, Erziehungs- und Familienberatung, ambulanten Familienpflege in Krisensituationen oder andere Formen der Hilfen zur Erziehung.

Die Regierungskoalition plant in dieser Legislaturperiode ein Familienfördergesetz für das Land Berlin abzuschließen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin hat dazu ein Diskussionspapier erarbeitet, das Sie hier abrufen können.

Die Teilnahme am fachpolitischen Gespräch ist kostenfrei. Dieser Einladung liegt eine Anmeldung bei. Bitte melden Sie sich bis zum 4. Mai 2018 mit dem beigefügten Formular und/oder per E‐Mail luederitz(at)paritaet-berlin.de an. (Anmeldeformular zum download)

Weitere Informationen zum Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Die Fachtagung wird im Rahmen des Social-Media-Aktionstages #paritaetfamilie vom Redaktions-team des Blogs www.jugendhilfe-bewegt-berlin.de öffentlichkeitswirksam begleitet und dort live übertragen.

Kontakt beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Brandenburgische Straße 80, 10713 Berlin
Tel. 030 86 001-183/107, presse(at)paritaet-berlin.de

(vb)

Datum, 15 | 05 | 2018