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Bessere Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge

Die Elektronische Gesundheitskarte ist da

Arztbesuch statt ehrenamtlicher Nothilfe; Foto: N. Peretz

Eine langjährige Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und seiner Mitglieder im Bereich Migration und Flucht ist durchgesetzt: Seit Anfang des Jahres wird die elektronische Gesundheitskarte (eGK) auch in Berlin an geflüchtete Menschen ausgegeben, das heißt Flüchtlinge können mit dieser Chipkarte direkt einen Arzt aufsuchen.
Diese Regelung gilt zunächst allerdings lediglich für alle neu registrierten Flüchtlinge in der Bundesallee. Im Laufe der nächsten Monate soll es dann die eGK für alle Flüchtlinge geben, so die Senatsgesundheitsverwaltung.

Die eGK verringert nicht nur Wartezeiten und Bürokratie am Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), sie spart auch Geld. Beispiel Hamburg: Dort beträgt die jährliche Kostenersparnis durch die eGK für Flüchtlinge rund 1,6 Millionen Euro.


Datum, 11 | 01 | 2016