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Beschäftigte in der ambulanten Pflege brauchen schneller und zuverlässiger Impfangebote

Pressemitteilung: 2. März 2021

Beispielbild: pixabay

Laut einem aktuellen Bericht des rbb Inforadio bemängelt die Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, dass erst 10 Prozent der Pflegekräfte in der ambulanten Pflege geimpft seien.

Auch wir als Verband und unsere Mitgliedsorganisationen in der ambulanten Pflege bedauern das. Denn trotz großer Bemühungen gelingt es vielen ambulanten Pflegediensten nicht, zeitnah einen Impftermin für ihr Personal zu bekommen. So gibt es z.B. Rückmeldungen, dass trotz großer Anstrengungen keinerlei Impftermine bzw. in einem anderen Fall Impftermine frühestens Anfang März zu erhalten sind (im letztgenannten Fall bemühte sich die Pflegeleitung seit Ende Januar um einen Termin).

Dazu Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin:

Die Pflegekräfte in der ambulanten Pflege leisten Großartiges und sind sehr verantwortungsvoll. Sie würden sich gern impfen lassen, um sich und auch die von ihnen Gepflegten zu schützen. Leider werden sie dabei von den zuständigen Behörden nicht ausreichend unterstützt. Das erklärt die aktuell geringe Impfquote der Beschäftigten. Wir brauchen zeitnahe unbürokratische Gelegenheiten für die Pflegekräfte, sich impfen zu lassen, zum Schutz aller.

Im Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin sind 24 Mitgliedsorganisationen mit 46 ambulanten Pflegediensten organisiert.  

Pressekontakt Paritätischer Berlin:              
Kathrin Zauter                        
Pressesprecherin                     
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Datum, 02 | 03 | 2021