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21. September ist Internationaler Welt-Alzheimertag

Motto: Demenz – wir müssen reden! Pressemitteilung der Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.

Ratgeber zu Demenzerkrankungen und Hilfsangeboten in Berlin von der Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V., CoverUnter dem Motto „Demenz – wir müssen reden!“ findet am 21. September 2020 der
internationale Welt-Alzheimertag statt. Dieser Tag soll weltweit auf die Situation von
Menschen mit Demenz und ihren Familien aufmerksam machen.

In Berlin leben 58.000 Menschen mit Demenz

In Berlin leben gegenwärtig etwa 58.000 Menschen mit Demenz. Demenzerkrankungen treten zumeist im höheren Lebensalter auf, aber auch jüngere Menschen können erkranken. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu Schwierigkeiten bei der Erinnerung und Orientierung sowie bei alltäglichen Tätigkeiten wie Körperpflege, Essen und Trinken. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Sie ist bislang nicht heilbar, doch es kann viel getan werden, um die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern.

Ökumenischer Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Anlässlich des Welt-Alzheimertages fand am 20. September 2020 um 15 Uhr in der
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein Ökumenischer Gottesdienst für Menschen
mit Demenz und deren Angehörige statt. Der Gottesdienst wurde live im Internet auch in Heime und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz übertragen. Die Veranstalter verschicken Pakete mit Kerzen und Kuchen und Geistliche aus der eigenen Gemeinde begleiten die Feier.
Der Gottesdienst war ein gemeinsames Projekt der Alzheimer Gesellschaft Berlin und des Geistlichen Zentrums für Menschen mit Demenz und deren Angehörige, das
unterstützt wurde von 20 Berliner Einrichtungen, darunter Wohlfahrtsverbänden,
Pflegediensten und Selbsthilfeorganisationen.

Soziale Kontakte und Zuwendung ermöglichen

Dazu sagte Christa Matter, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Berlin: „In
Zeiten von Corona sind Demenzerkrankte von Besuchseinschränkungen in Heimen
besonders hart betroffen. Sie müssen ihnen unverständliche Verhaltensregeln
beachten, haben immer weniger Kontakt zu ihren Angehörigen und sind somit
zunehmend isoliert. Auch darauf möchten wir die Öffentlichkeit am Welt-Alzheimertag aufmerksam machen. Wir dürfen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen nicht vergessen und sollten alles dafür tun, ihnen soziale Kontakte und menschliche Zuwendung zu geben. Denn wir wissen: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“


Ratgeber jetzt bestellbar

Für Angehörige ist die aktuelle Situation extrem belastend, da sie auf eine Vielzahl
von Unterstützungsangeboten verzichten müssen und somit kaum Freiräume zur
eigenen Entlastung nutzen können. Mit dem „Ratgeber zu Demenzerkrankungen und Hilfsangeboten in Berlin“, Ausgabe 2020/2021 werden besonders betreuende und pflegende Angehörige angesprochen. Die kostenlose Broschüre vermittelt Grundwissen über Demenzerkrankungen und gibt praktische Tipps für das alltägliche Zusammenleben mit Menschen mit Demenz. Sie ermutigt dazu, die zahlreichen Angebote für eine persönliche Beratung zu nutzen, sich über Selbsthilfegruppen für Angehörige zu informieren und die ihnen zustehenden finanziellen Hilfen in Anspruch
zu nehmen.
Der „Ratgeber zu Demenzerkrankungen und Hilfsangeboten in Berlin“,
Ausgabe 2020/2021, 100 Seiten, erscheint zum Welt-Alzheimertag. Er kann
telefonisch oder per E-Mail gegen Erstattung der Portokosten (1,55 Euro) bei der
Alzheimer Gesellschaft Berlin angefordert werden.

Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. Selbsthilfe Demenz
Friedrichstraße 236
10969 Berlin
Tel. 030 / 89 09 43 57
info@alzheimer-berlin.de
www.alzheimer-berlin.de

(aw)

Datum, 21 | 09 | 2020