Wir protestieren gegen Kürzungen bei wichtigen Projekten im Gesundheitsbereich!
Protestaktion am 9. Oktober vor dem Abgeordnetenaus

Der Senat hat ab 2024 Kürzungen von wichtigen Gesundheitsprojekten beschlossen.
Dagegen protestieren wir
am 09. Oktober 2023 ab 08:30 Uhr bis 09:30
vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin
Anlass ist die 2. Lesung des Haushalts im Fachausschuss Gesundheit. Die Angebote der Projekte werden genutzt von Menschen, die in Not oder erkrankt sind und dringend Hilfe brauchen. Darunter sind auch Projekte, die einen gesetzlichen Auftrag erfüllen, wie die Beratungsstellen auf Grundlage des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG).
Wer hier spart, spart auch bei den Ärmsten der Gesellschaft und gefährdet den gesellschaftlichen und solidarischen Zusammenhalt! Diese Hilfen können an keiner anderen Stelle kompensiert werden. Die Kürzung von Schwangerschaftsberatung ist eine Einschränkung der Selbstbestimmung von Frauen.
Alle Projekte sind unverzichtbar! Sie sorgen beispielsweise dafür, dass Frauen, die ungewollt schwanger werden, schnell und umfassend beraten werden, Jugendliche zu Verhütung und Sexualität informiert werden, Menschen mit einer Infektion getestet und behandelt werden, drogenabhängige Menschen eine Substitutionsbehandlung erhalten, Menschen, die an Rheuma, Krebs, Alzheimer, Epilepsie oder Mukoviszidose erkrankt sind, psychisch und sozial stabil bleiben.
Wir protestieren gegen die Kürzung u.a. von
- Prävention
- Selbsthilfe
- Schwangerschaftsberatung
- Schwangerenkonfliktberatung
-
Sexualpädagogischen Angeboten
- Drogenkonsumräumen
- Suchtberatung
- Aids-Projekten
- Testprojekten
- Angeboten zur sexuellen Gesundheit
- Beratung für chronisch kranke Menschen
- Projekten gegen Diskriminierung und Stigmatisierung
- Medizinischer Versorgung obdachloser Menschen
- u.v.m.
Kontakt

Heike Drees
E-Mail: drees[at]paritaet-berlin.de

Astrid Lück
E-Mail: lueck[at]paritaet-berlin.de