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  • Organisation Infos aus dem Verband für Mitglieder, Politik und soziale Akteure in Berlin
  • Art Meldungen
  • Veröffentlichungsdatum 19.07.2022

Der Paritätische Rundbrief 3 / 2022 ist da!

Infos aus dem Verband für Mitglieder, Politik und soziale Akteure in Berlin

Titelseite des Magazins "Paritätischer Rundbrief", Ausgabe 3 /2022. Zu sehen: Menschen beim Fest der Nachbarschaft in der Fabrik Osloer Straße am 20. Mai 2022
Fest der Nachbarschaft in der Fabrik Osloer Straße am 20. Mai 2022 © Foto: Lukas Schramm / Fabrik Osloer Straße e. V.

Unser Schwerpunkt in dieser Ausgabe:
Gemeinsam für sozialen Zusammenhalt - warum gemeinnützige Organisationen für Berlin unverzeichtbar sind!

Die Angebote gemeinnütziger Organisationen in Berlin sind vielfältig. Gemeinnützige Initiativen und Organisationen probieren alternative Beratungsformate aus oder agieren im Krisenmodus wie bei Corona und den Maßnahmen für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Und sie übernehmen seit Jahrzehnten erfolgreich die Grundversorgung von Menschen in unserer Stadt und stemmen einen großen Teil der systemrelevanten sozialen Infrastruktur und Daseinsvorsorge.

Meist wird dies von der Politik auch anerkannt. Dennoch gibt es die Tendenz zur Rekommunalisierung – die öffentliche Hand betreibt Einrichtungen vermehrt selbst. Wo es aber bereits gemeinnützige, leistungsfähige Organisationen in der Zivilgesellschaft gibt, müssen diese den Vorrang vor staatlichen Akteuren erhalten. Das besagt das sogenannte Subsidiaritätsprinzip, siehe auch Seite 29 und 30.

Kombiniert man den Gestaltungsauftrag von Land und Bezirken mit der Expertise der Zivilgesellschaft, können daraus nachhaltige Lösungen entstehen. Der Fokus muss wieder mehr auf die Zielgruppen und das vorhandene Fachwissen schwenken: Welche innovativen Ansätze und welche Expertise gibt es bereits in der Zivilgesellschaft? Wie kann das wirkungsvoll genutzt werden? Welche Rahmenbedingungen können Politik und Verwaltung schaffen, damit sich zivilgesellschaftliche Organisationen bestmöglich im Sinne der Zielgruppen einbringen können? 

Bei der Lösungsfindung sind mehr Kooperation und Vertrauen zwischen den verschiedenen Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft nötig. Die Politik muss gemeinnützige Träger bei ihren Maßnahmen von Anfang an miteinbeziehen! Wir tragen unseren Teil zu einer guten Zusammenarbeit bei: ob bei Veranstaltungsreihen zur Vernetzung mit der Politik auf Bezirksebene oder mit unseren Vorschlägen zur Entbürokratisierung u.a.m.

Mehr dazu lesen Sie ab Seite 24.


Außerdem lesen Sie in dieser Ausgabe:
 

  • Ausblick: unser neuer Vorstandsvorsitzender Stefan Dominik Peter im Interview
  • Rückblick: Paritätischer Jahresempfang 2022 
  • Online-Plattform socialmap berlin: Hier können Sie Ihre Angebote eintragen
  • Umsetzung der Istanbul-Konvention in Berlin: Fachveranstaltung fokussiert Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
  • Kooperation bis 2024: Stadtteilarbeit in Pankow
  • Ausgezeichnet: Paritätische Ehrennadeln 2022 für langjähriges Engagement
  • Fachkräftemangel in der Kinder- und Jugendhilfe: Vorschläge für die Gewinnung von Personal
  • E-Learning-Angebot zur Demokratiebildung: kostenlose Paritätische E-Learning-Plattform für den Kita-Bereich 
  • Behindertenparlament, Luftballons und Modenschau: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen war Fest und Aufruf zugleich
  • Kurs „Ehrenamtsmanagement intensiv“: An der Paritätischen Akademie Berlin mit Infos zum Einsatz von freiwillig Engagierten
  • Inklusives Fest: Parieté-Gala am 26. August

Den Paritätischen Rundbrief 3 / 2022 können Sie hier herunterladen.
 

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