Außenansicht Landesgeschaeftsstelle des PARITAETISCHEN Berlin - Foto: Petra Engel Paritaetischer Berliner Bär für besondere Ehrungen - Foto: Frederic Brueckel Foyer der Landesgeschaeftsstelle - Foto: Petra Engel

Start der Impfungen gegen Corona für Menschen mit Behinderung

Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin vom 15. März 2021

Gelbes Plakat mit Aufschrift Impfen und Pfeil

Hier gehts zum Impfzentrum in der VIA Schankhalle Pfefferberg gGmbH, Foto: Kathrin Zauter

Achtung! Eine aktuelle Ergänzung:

Nach dem bundesweiten Stopp der Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca mussten auch in Berlin die Impfungen von Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung vorerst ausgesetzt werden. Aktuell klärt die Senatsverwaltung, wie und unter welchen Umständen die Impfung wieder aufgenommen werden kann.

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Heute haben in Berlin die die Impfungen für Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen begonnen. Es handelt sich dabei um Menschen, die sowohl in stationären Einrichtungen leben, als auch ambulant betreut werden. Laut Impfverordnung gehören sie zur vulnerablen Personengruppe mit hoher Priorität (Prio 2).

Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin: „Dort, wo Menschen zusammenwohnen und wo sie in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung gemeinsam arbeiten, besteht ein besonders hohes Infektionsrisiko. Deshalb bestand die Herausforderungen in den vielen, oftmals sehr kleinen Einrichtungen darin, möglichst schnell Impfungen zu ermöglichen. Das haben wir nun gemeinsam geschafft. Das ist eine sehr gute Nachricht!“

Die Impfungen finden an 162 Orten statt, die von freien Trägern extra dafür eingerichtet und zur Verfügung gestellt wrden.
Dort können in den kommenden Tagen mehr als 23.000 Menschen geimpft werden. Gleichzeitig werden mehr als 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Menschen mit Behinderungen betreuen, geimpft. Dieser Schutz ist für die Arbeit in diesem Bereich besonders wichtig.

Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: „Ich freue mich, dass wir dieser besonders gefährdeten Gruppe nun endlich den dringend nötigen Schutz geben können. Diese Herausforderung haben wir gemeistert, weil wir durch die Einrichtungen der Eingliederungshilfe und ganz besonderes durch die LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Berlin Unterstützung erfahren haben. Berlin setzt damit ein wichtiges Signal der Solidarität.“

Da viele Menschen mit Behinderung nicht mobil sind, für andere der Besuch eines Impfzentrums gar nicht oder nur mit einer betreuenden Begleitperson möglich ist, wurde auf die bereits bestehenden Strukturen der mobilen Impfteams zurückgegriffen, die an den 162 extra dafür eingerichteten Orten die Impfungen vornehmen.
Seit Anfang März hat der Krisenstab der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gemeinsam mit den Verbänden und den freien Trägern der Wohlfahrtspflege dieses Impfprocedere entwickelt und in einer guten Zusammenarbeit organisiert.

Pressekontakt Paritätischer Berlin:              
Kathrin Zauter                        
Pressesprecherin                     
Tel: 030 860 01-175                    
mobil: 0172 292 45 94    

(rs)

Datum, 15 | 03 | 2021