Außenansicht Landesgeschaeftsstelle des PARITAETISCHEN Berlin - Foto: Petra Engel Paritaetischer Berliner Bär für besondere Ehrungen - Foto: Frederic Brueckel Foyer der Landesgeschaeftsstelle - Foto: Petra Engel

Mitglieder und Projekte aus der LSBTI-Community fordern eine tarifgerechte Bezahlung

Pressemitteilung vom 12.Juli 2019

 Tarifgerechte Bezahlung JETZT! 

 Als Trägervereine von LSBTI*-Projekten und Mitgliedsorganisationen im Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin begrüßen wir es sehr, dass sich der rot-rot-grüne Berliner Senat  zum Ziel gesetzt hat, dass alle Mitarbeiter*innen in Projekten, die durch Zuwendungen des Landes Berlin gefördert werden, nach TV-L tarifgerecht bezahlt werden. Hierfür muss den Projektträgern durch die Fördermittelgeber dringend mehr Geld bereitgestellt  werden.  Dies gilt gleichermaßen für entgeltfinanzierte Maßnahmen.

 Wir fordern daher den Berliner Senat auf, für Folgendes Sorge zu tragen:

 1.      Alle Senatsverwaltungen führen in Zusammenarbeit mit den Projektträgern kurzfristig Bedarfsanalysen durch, um die jeweiligen Tariflücken exakt zu ermitteln.

2.      Den Projektträgern sollen bis 31. August 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019 die Gelder zur Verfügung gestellt werden. Hierbei sind die aktuellen Tarife (inkl. Sonderzahlungen) und die den tatsächlichen Aufgaben und Stellenbeschreibungen entsprechenden Eingruppierungen zu berücksichtigen.

 3.      In den kommenden Jahren sollen bei der Projektmittelbeantragung Mehrbedarfe automatisch und standardisiert abgefragt werden. Die Mehrbedarfe lassen sich auf Grundlage des ausgehandelten Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst ermitteln. Dies beinhaltet selbstverständlich auch personenbedingte Stufenerhöhungen.

Auch Projektarbeit verdient faire Bezahlung. Unsere Trägervereine und unsere Beschäftigten brauchen dringend mehr Planungssicherheit.

 

 

Datum, 12 | 07 | 2019