Außenansicht Landesgeschaeftsstelle des PARITAETISCHEN Berlin - Foto: Petra Engel Paritaetischer Berliner Bär für besondere Ehrungen - Foto: Frederic Brueckel Foyer der Landesgeschaeftsstelle - Foto: Petra Engel

Corona erschwert Behandlung und Unterstützung von Menschen mit HIV und Aids

Kategorie: Aus dem Verband, Stellungnahmen, HIV / AIDS

Statement von Dr. Gabriele Schlimper zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2020

Die Unterstützung HIV-positiver Menschen und der Kampf gegen HIV und Aids dürfen wegen COVID-19 nicht aus dem Blick geraten!
Die Coronakrise trifft viele HIV-positive Menschen schwer. So gehören immungeschwächte Menschen zur Risikogruppe und brauchen besondere Unterstützung, um ihren Alltag zu meistern. Viele Hilfsangebote für bedürftige Menschen sind in Folge von COVID-19 stark eingeschränkt. Gleichzeitig haben viele durch Grenzschließungen und Reisebeschränkungen Schwierigkeiten, an dringend notwendige Medikamente zu kommen, und brauchen dabei Unterstützung.

Der Zugang zu HIV-Tests- und Beratung ist in Berlin auch in der Corona-Pandemie gewährleistet. Eine frühzeitige Diagnose und permanente Therapie der HIV-Infektion sind wichtig um eine gute Lebensqualität der Erkrankten zu ermöglichen. So können auch HIV-positive Menschen uneingeschränkt ihrem Beruf nachgehen. Der Einsatz sozialer Organisationen wie unter anderem der Berliner Aids-Hilfe, Mann-O-Meter oder der Schwulenberatung ist dabei unersetzlich. Doch leider sind die Spenden für diese Organisationen stark zurückgegangen, weil es in diesem Jahr kaum Möglichkeiten für Spendenveranstaltungen gibt. Spendenbasierte Angebote sind dadurch akut gefährdet.

Mehr zum Welt-Aids-Tag: www.welt-aids-tag.de

Kontakt:
Heike Drees, Referat HIV/Aids, drees(at)paritaet-berlin.de

(rs)

Datum, 30 | 11 | 2020