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Was für Mietwohnungen gelten soll, muss auch für soziale Organisationen gelten

Statement zum Beschluss zum Mietendeckel von Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin

Dr. Gabriele Schlimper

Dr. Gabriele Schlimper

Grundsätzlich begrüßen wir das Anliegen des Berliner Senats, den zum Teil dramatischen Anstieg der Mieten mit dem Mietendeckel zu stoppen.

Was für Mietwohnungen gelten soll, muss aber auch für soziale Organisationen gelten. Auch hier brauchen wir dringend eine deutliche Begrenzung des Mietenanstiegs. Denn genauso wie Mieter unter stark ansteigenden Wohnungsmieten leiden, kämpfen soziale Organisationen mit stark steigenden Gewerbemieten.

Auch wenn zum Beispiel Menschen in den durch soziale Träger angemieteten Räumen wohnen, gilt hier das Gewerbemietrecht, genauso wie für Beratungsstellen. Deshalb brauchen wir dringend auch eine Begrenzung der  Gewerbemieten für soziale Organisationen, damit sie weiterhin Menschen, die Hilfe brauchen, unterstützen können, überall in Berlin.

(rs)

Datum, 23 | 10 | 2019