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Vernetzung im Stadtteil und mit der Politik

Veranstaltung „Demografischer Wandel: Wohnen im Alter“

Gruppe von zehn Personen sitzt auf Stühlen im Kreis im Saal des Sozialwerks Berlin und unterhält sich

Foto: Markus Pleyer

Die Geschäftsstelle Bezirke des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin hat am 30. Mai zur ersten gemeinsamen Veranstaltung „Demografischer Wandel: Wohnen im Alter“ mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf ins Sozialwerk Berlin e.V. eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die verschiedenen Perspektiven und die Bedeutung des demografischen Wandels für die Nachbarschaft, für Stadtteilzentren, die interkulturelle Seniorenarbeit, neue Wohnformen sowie die aktuellen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürgern.

Carsten Engelmann, Sozialstadtrat des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, gab einen Überblick über die die bezirkliche Seniorenpolitik und über die geplanten Vorhaben zum Wohnen im Alter im Bezirk. Dabei hob er insbesondere die Bedeutung der Stadtteilzentren und den kommunalen Auftrag der Daseinsfürsorge für das Allgemeinwohl hervor. Dirk Böttcher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, stellte die aktuellen Bauplanungen in Berlin unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren vor und zeigte die Herausforderungen angesichts der angespannten Wohnungsmarktes in Berlin auf.

Anne Jeglinski, Leiterin der Geschäftsstelle Bezirke des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, brachte die Paritätischen Positionen mit Blick auf die Nachbarschaft, das Ehrenamt und die Selbsthilfe zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation von älteren Menschen ein.

In der Diskussionsrunde tauschten sich die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger mit den Expertinnen und Experten zu ihren Positionen und Bedürfnissen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Alter (z.B. Pflegestützpunkte, Wohnprojekte, Selbsthilfeorganisationen) aus. Dabei stellten sie fest, dass sich die soziale Infrastruktur im Bezirk und die Vernetzung vielfältiger Dienstleistungen für ältere Menschen positiv auf ihr Wohnumfeld auswirkt. Es wurde vereinbart, einen regelmäßigen Austausch zu initiieren, um sich mit der Frage des Wohnens im Alter weiter auseinanderzusetzen, die vielfältigen Angebote kennenzulernen und die Politik einzubeziehen.

(RS)

Datum, 01 | 06 | 2016