Kiezreporter der Schulstation von Aufwind e.V. - Foto: Stefanie Lehmann Unionhilfswerk - Kindergartengruppe - Foto: Christiane Weidner Eine Breakdanceshow - Foto: Eberhard Auriga Kletterwald - Foto: Nachbarschaftsheim Schöne

Träger der freien Jugendhilfe stehen für Bildungsgerechtigkeit

Unterzeichnung der Rahmenvereinbarungen mit den Spitzenverbänden – Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport

Foto: Nachbarschaftsheim Schöneberg

Am 14. Juli unterzeichneten die Spitzenverbände der freien Jugendhilfe, unter ihnen auch der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin, gemeinsam mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres die überarbeiteten Schulrahmenvereinbarungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit von Jugendhilfe und den Berliner Schulen.

Viele Berliner Schulen kooperieren zur Gestaltung des Ganztags mit Trägern der freien Jugendhilfe, ca. 30 Prozent der Grundschulen und sonderpädagogischen Förderzentren und mind. 50% aller Ganztagsschulen in den Jahrgangsstufen 7 bis 10. Ergänzend hat sich in den letzten Jahren eine tragfähige Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe bezogen auf die Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets etabliert.

Den rechtlichen Rahmen für die Kooperation bilden die Rahmenvereinbarungen zur Leistungs-erbringung und Finanzierung. Vertragspartner sind die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege sowie der Dachverband der Kinder- und Schülerläden und der Landesjugendring.

Schulische Bildung und Erziehung liegen in vielen Händen: Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und weitere Kooperationspartner gestalten den Schulalltag der Kinder und Jugendlichen abwechslungsreich und gleichzeitig lehrreich.

Die Kooperation von Berliner Schulen mit Trägern der freien Jugendhilfe hat sich seit vielen Jahren bewährt und stößt auf hohe Akzeptanz. Sicher nicht zuletzt deshalb, weil sich die Träger der freien Jugendhilfe bei der Qualitätsentwicklung Berliner Schulen als verlässliche Kooperationspartner erweisen. Sie unterstützen mit ihrem professionellen Personal die Schulen dabei, Lernen im Unterricht mit ergänzenden Bildungsangeboten zu vernetzen.

Die Vielfalt der Kooperationen mit Trägern der freien Jugendhilfe setzt in der Schulentwicklung neue Akzente und Entwicklungsimpulse. Die Planung und Umsetzung von Bildungsangeboten über den ganzen Tag gewinnt durch Zusammenarbeit verschiedener Professionen und einer engen Verzahnung aller am Schulleben Beteiligten. In multiprofessionellen Teams geplante Aktivitäten orientieren sich an den Lern- und Lebensbedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und beziehen sich inhaltlich und organisatorisch auf den Unterricht und umgekehrt.

(vb)

Datum, 14 | 07 | 2016