Kiezreporter der Schulstation von Aufwind e.V. - Foto: Stefanie Lehmann Unionhilfswerk - Kindergartengruppe - Foto: Christiane Weidner Eine Breakdanceshow - Foto: Eberhard Auriga Kletterwald - Foto: Nachbarschaftsheim Schöne

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar

Stilles Gedenken auch am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Am 27. Januar 2018 wird der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlass ist der 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden aus diesem Grund zu einem stillen Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten ein.

Denkmal für die vom Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Homosexuellen; Foto: Sabine HaukeDie Nationalsozialisten hielten Homosexualität für eine „widernatürliche Veranlagung“, für eine den so genannten „Volkskörper“ schädigende „Seuche“, die „auszurotten“ sei. Schon kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurden im März 1933 die schwulen und lesbischen Lokale Berlins geschlossen. Die vollständige Infrastruktur der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, Lokale, Vereine, Verlage sowie Zeitschriften wurden aufgelöst, verboten, zerschlagen und zerstört. Im Herbst 1934 setzte die systematische Verfolgung homosexueller Männer ein.

Alle Menschen sind herzlich eingeladen, sich an dem gemeinsamen stillen Gedenken von 11.00 bis 11.15 Uhr zu beteiligen. Gerne können Blumen und Kerzen mitgebracht werden.

Stilles Gedenken

Samstag, 27. Januar 2018, 11.00 Uhr bis 11.15 Uhr

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, Ebertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße, Berlin-Tiergarten

Mehr unter: berlin.lsvd.de/neuigkeiten/stilles-gedenken-am-denkmal-fuer-die-im-nationalsozialismus-verfolgten-homosexuellen/

Foto: Sabine Hauke

(vb)

Datum, 23 | 01 | 2018