Kiezreporter der Schulstation von Aufwind e.V. - Foto: Stefanie Lehmann Unionhilfswerk - Kindergartengruppe - Foto: Christiane Weidner Eine Breakdanceshow - Foto: Eberhard Auriga Kletterwald - Foto: Nachbarschaftsheim Schöne

Rückblick: Aktionen bei den Freiwilligentagen

Eine kleine Auswahl aus mehr als 300 Aktionen bei der „Gemeinsamen Sache“

Blumengrüße aus Friedrichshagen, Foto: Reginald Gramatté

Blumengrüße aus Friedrichshagen, Foto: Reginald Gramatté

Vom 13. bis 22. September 2019 fand die „Gemeinsame Sache – Berliner Freiwilligentage“ statt, eine Aktion von Tagesspiegel und Paritätischem Berlin. Hier eine kleine Auswahl an Aktionen. Sie stehen stellvertretend für freiwilliges Engagement in der ganzen Stadt. Noch mehr tolle Aktionen können Sie auch im nächsten Paritätischen Rundbrief entdecken! Eine Aktion: Mit bunten Blumengrüßen Freude schenken! Das ehrenamtliche Blumenbinden zu Beginn der Gemeinsamen Sache – Berliner Freiwilligentage hat bereits Tradition in Friedrichshagen. Zusammen mit dem Bürger-Rathaus Friedrichshagen e.V. verschenkt die Sozialstiftung Köpenick ehrenamtlich gebundene Blumensträuße an teilweise ganz ungläubige Passantinnen und Passanten. Wie viel so eine Geste auslösen kann, sieht man dabei sofort in den Gesichtern der Menschen, die sich über dieses kleine Geschenk freuen. Auch der Stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Gernot Klemm ist bei der Aktion mit dabei und unterstützt die zahlreichen freiwillig Engagierten. Diese und noch 38 andere Aktionen haben dieses Jahr die Sternenfischer – Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick koordiniert.
Foto: Reginald Gramatté

Mehr Wohnraum für gefiederte Nachbarn – Nistkästen bauen in Mitte

Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales wurden in der Fabrik Osloer Straße in Mitte Nistkästen für Vögel gebaut. Auch Mittes Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Bürgerdienste Ramona Reiser legte Hand an und gab einigen Häusern den letzten Anstrich. Die Vogelhäuschen sollen in der kommenden Zeit von freiwilligen Paten im Kiez verteilt und beobachtet werden. Die Freiwilligen waren mit den Vogelhäuschen jedoch so schnell, dass sie nach einem gemeinsamen Mittagessen in der NachbarschaftsEtage auch noch die Bücherbox vor dem Labyrinth Kindermuseum aufräumten und putzen sowie den Garten mit Wasser versorgten.
Foto: Anika Göbel

LEA-Leseklub – inklusives Lesen in Spandau

Im Café Paul des Paul-Schneider Hauses in Spandau treffen sich immer mittwochs lesebegeisterte Menschen mit und ohne Behinderung zum gemeinsamen Lesen. In gemütlicher Runde bei Getränken und Süßem wird gemeinsam ein Buch in leichter Sprache gelesen. Die Teilnehmenden unterstützen sich dabei gegenseitig, erklären Missverständliches und lachen viel. Der LEA Leseklub ist ein Projekt von Kubus e.V., ein Verein zur Förderung der Kultur, Bildung und sozialer Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung und wird unterstützt von der Lebenshilfe Berlin.
Foto: Anika Göbel

Willkommen im Moritzpark

Wie kann der Moritzplatz für die Nachbarschaft ein attraktiver und sicherer Ort werden? Bei der Aktion „Willkommen im Moritzpark!“ haben Nachbarinnen und Nachbarn mit Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann diskutiert und viele Ideen für die Nutzung der nördlichen Randfläche gesammelt: vom Wochenmarkt über spielerische Stadtmöbel, einen Kiosk, ein Gebäude als Treffpunkt für Jung und Alt, bis zu festen Grills und einem Paul Lincke Denkmal. Die Aktion wurde von der AG Moritzplatz des Kieznetzwerks Kreuzberg initiiert. Das Netzwerk bleibt dran an der Entwicklung des Moritzplatzes – und zeigt so, wie Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Engagement das demokratische Miteinander zusammen mit allen lokalen Akteuren stärken.
Foto: Niklas Alt

Stolpersteine putzen mit Staatssekretärin Sawsan Chebli

Engagement ist auch, als Bürgerin und Bürger Zeichen gegen Gewalt und Völkermord zu setzen. Die Stolpersteine in Deutschland machen genau das sichtbar: Sie erinnern vor Wohnhäusern an Opfer des Nationalsozialismus. An den Freiwilligentagen haben Engagierte auf Initiative von HiMate Stolpersteine im Kreuzberger Bergmann-Kiez geputzt und sie von Straßenschmutz befreit. Tatkräftig dabei war auch Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Senatskanzlei. Neben Informationen zu den Biographien gab es auch Gespräche mit Jugendlichen, damit das Gedenken auch in Zukunft lebendig bleibt.
Foto: Niklas Alt

Reinigung des Drachen auf dem Abenteuerspielplatz

Der im Jahr 2007 entstandene mosaik- und perlenbestückte Drache auf dem Abenteuerspielplatz im Güntzelkiez in Charlottenburg,  wurde nach langen Jahren der Benutzung und Verwitterung nun durch die Firma Niederberger professionell gereinigt. Auslöser dieser Aktion war eine Ausschreibung der Messe Berlin, welche ein interessantes und dem Allgemeinwohl dienendes Objekt suchten. Der Mosaikdrache, Projektvorschlag von Herrn Corff, Leiter des Abenteuerspielplatzes und Frau Zwicker, Geschäftsführerin im Nachbarschaftszentrum - NUSZ – ufafabrik (Foto) bekam den Zuschlag und wurde an die Firma Niederberger vermittelt. Diese ließ im Vorfeld der Reinigungsfachmesse CMS ihre Auszubildende ans Werk. Die drei jungen Männer konnten so erst vor kurzem theoretisch erlerntes Wissen in die praktische Anwendung umsetzen. Drei umweltschonende Verfahren wurden mit professionellen Maschinen ausgeführt. Bereits nach zwei Stunden blitzte der Drache wieder und kann nun ausgebessert und demnächst wieder bespielt werden. Eine sehr schöne gemeinsame Sache!
Foto: Nadine Wittek

SpaceBerg – ein inklusives Festival der Lebenshilfe Berlin

Ein buntes Bühnenprogramm, unter anderem mit dem Inklusionsbotschafter Graf Fidi, heizte den Gästen am 14. September ordentlich ein und animierte zum Mitmachen. Den Organisatorinnen und Organisatoren ist es gelungen, über Musik ein Festival der Begegnung zu schaffen: Menschen mit oder ohne Behinderungen feierten bei Rock- bis Technomusik ausgelassen miteinander und bis in die Nacht.
Foto: Christian Peth

 

 

 

Fachgespräch: „Demokratisch engagiert“ in Tempelhof-Schöneberg

Was trägt eine aktive Zivilgesellschaft zur lebendigen Demokratie bei? Warum spielt das freiwillige Engagement dabei eine entscheidende Rolle? Wie engagierten sich Menschen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg und was brauchen sie dafür? Diese Fragen diskutierten wir mit Frau Prof. Barbara John, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin und Integrationsbeauftragte a.D., Dr. Susanna Kahlefeld, Vorsitzende des Ausschusses für Bürgerliches Engagement und Partizipation, Dr. Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung, Referentin für Demokratie, Stefan Böltes, Bezirksvorsteher Tempelhof-Schöneberg, Dr. Tegner, Schöneberg hilft e.V. und vielen interessierten Gästen. Danke an das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und besonders Christine Fidancan, Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement und ihr Team für diese wertvolle Veranstaltung und die tolle Partnerschaft im Rahmen der  Gemeinsamen Sache – Berliner Freiwilligentage.  Es kamen Gäste aus dem Publikum zu Wort, die ihre Aktivitäten vorstellten und von Erfahrungen berichteten. Sichtbar wurde, wie wichtig eine engagierte Zivilgesellschaft ist und was diese auch braucht um sich entfalten zu können. „Zivilgesellschaft steckt ihren Rahmen selbst, der Staat unterstützt. Das braucht eine lebendige Demokratie“, so Professor Barbara John.
Foto: Anne Jeglinski

(aw)

Datum, 25 | 09 | 2019