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Ausbau statt Abbau: Warum die Hilfen in den Bezirken jetzt nachfinanziert werden müssen!

Newsletter 2/2022 zum Thema seelische Gesundheit und Soziale Psychiatrie in Berlin

Der Newsletter Soziale Psychiatrie Februar 2022 ist da. Lesen Sie ihn hier.

„Gute Politik beginnt immer mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Mit der Anschauung vor Ort. Und deshalb ist es erforderlich, dass man hingeht, rausgeht, mit den Leuten spricht und daraus ableitet, was nötig ist. Und gegebenenfalls auch, wenn man hört, dass die Menschen sagen, wir haben ein Problem, auch mal einen Kurs verändert. Auch das gehört dazu." Mit diesem Politikverständnis hat sich die regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey in ihrer ersten Regierungserklärung am 27. Januar im Berliner Abgeordnetenhaus empfohlen und das begrüßen wir natürlich sehr. Der neue Berliner Senat wird sich in den kommenden fünf Jahren auch daran messen lassen müssen, wie ernst es der Politik mit der Betrachtung der Wirklichkeit und dem Aufdecken und Beseitigen von Missständen tatsächlich ist.

An mangelnder Kenntnis jedenfalls soll es nicht scheitern und so haben wir die frisch ins Amt gewählten Politiker*innen im Abgeordnetenhaus und den Bezirksämtern über die katastrophale wirtschaftliche Lage der niedrigschwelligen Hilfen nach §5 PsychKG informiert und zum umgehenden Handeln aufgefordert. Im Gespräch mit dem Leiter der Glüchtetenarbeit bei Perspektive Zehlendorf, Max Bandosz, sprechen wir auch darüber, wie sich die vorläufige Haushaltswirtschaft auf die Arbeit der mobilen Teams auswirkt.  

Als gute Nachricht für die soziale Psychiatrie in Berlin ist die Ernennung des ehemaligen Landesbeauftragten für Psychiatrie Dr. Thomas Götz zum Staatsekretär für Gesundheit zu werten. Denn auch wenn sein Verantwortungsbereich künftig das gesamte gesundheitspolitische Spektrum umfasst, wird er die Psychiatrie immer mitdenken, „denn", so erklärt er uns im Interview, „wir alle wissen ja: Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit."

Herzliche Grüße aus der Redaktion des Referates für Soziale Psychiatrie,

Uwe Brohl-Zubert
Christine Göttert

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Kontakt:

Uwe Brohl-Zubert
Referent Soziale Psychiatrie
Telefon 030 860 01-555
E-Mail: brohl-zubert(at)paritaet-berlin.de

(Pe)

 

 

Datum, 10 | 02 | 2022