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Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Partnerschaftlich die Nachbarschafts-, Stadtteil- und Selbsthilfearbeit im Bezirk Pankow weiterentwickeln

Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung; Foto: Christian Peth

Im Rahmen der Bezirksverordnetensitzung Pankow wurde die neu aufgelegte Kooperationsvereinbarung in Kraft gesetzt. In einer Ansprache an die Bezirksverordneten wies die Bezirksstadträtin Frau Tietje auf die Bedeutung dieser Vereinbarung hin und wertschätzte die bisherige Arbeit der im Bezirk handelnden Akteure. Diese Vereinbarung stellt nun bis ins Jahr 2021 die Grundlage für ein fachübergreifendes Zusammenwirken und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Bezirksamt Pankow von Berlin, den Verbänden und dem im Bezirk Pankow agierenden Einrichtungen und ihrer Träger dar.

Soziale gemeinwesenorientierte Stadtentwicklung – besonders bei steigenden Bevölkerungszahlen - braucht neben wachsender Infrastruktur ein kooperatives, fachübergreifendes Zusammenwirken bezirklicher Ressorts untereinander und einen lebendigen Austausch mit den sozialräumlich agierenden Akteuren und Einrichtungen. Unabdingbar sind ein gemeinsames und integriertes Handeln der einzelnen Fachbereiche in den Verwaltungen und die gemeinsame Entwicklung von stadtteilspezifischen Handlungsstrategien. Dies geschieht bestenfalls unter Einbeziehung der sozialräumlich agierenden Träger und Einrichtungen des Bezirkes im Bereich der Nachbarschaftsarbeit zugunsten einer modernen sozialen Stadtentwicklung und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

Diese Kooperationsvereinbarung ist Grundlage für die Zusammenarbeit der Kooperationspartner, um wirksame Ansätze der Nachbarschafts-, Stadtteil- und Selbsthilfearbeit als wichtige Ressourcen für die Verbesserung der Lebensqualität in Stadtteilen weiterzuentwickeln und zunehmender Segregation der sozialen Infrastruktur entgegenzuwirken. Dafür werden die Potentiale der Zivilgesellschaft - generations- und zielgruppenübergreifend - zur Bewältigung sozialer Problemlagen genutzt sowie das bürgerschaftliches Engagement gestärkt und Partizipationsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden.

Datum, 22 | 01 | 2018