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Hauptstadtzulage

Kategorie: Stellungnahmen, Aus dem Verband, Kindertagesstätten, Schule

Die Positionierung des Paritätischen Landesverbandes Berlin

Beispielbild: Pixabay

Sehr geehrte Mitglieder,

ab dem 1. November 2020 sollen alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Berlin eine sogenannte Hauptstadtzulage von 150 Euro monatlich erhalten. Das hat der Senat am 8. September so beschlossen. Die Zulage wird auch den Beschäftigten der Eigenbetriebe und der Betriebe nach §26 LHO gewährt.

Wir als Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin haben die Hauptstadtzulage für den öffentlichen Dienst direkt nach dem Bekanntwerden der Pläne und seither immer wieder kritisiert. Gemeinsam mit der Liga haben wir im Mai 2020 auf einer Pressekonferenz Heldenprämie und Hauptstadtzulage als Ungleichbehandlung angeprangert, haben uns dazu in diversen Nachrichtenformaten (rbb24, rbb-Abendschau vom 13.8.2020 u.a.), Social Media und direkt in politischen Veranstaltungen (Zukunftsdialog der Linken, SPD-Gespräche usw.) gegen die einseitige Bevorzugung gewandt.

Über den nun erfolgten Beschluss zur Hauptstadtzulage sind wir genauso empört wie Sie und werden nicht aufhören, uns zu positionieren (u.a. rbb Abendschau vom 18.9.2020, offener Brief an die jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprecher im Abgeordnetenhaus)! Einige unserer Mitglieder haben sich bereits ebenso kritisch zu Wort gemeldet und protestiert. Das begrüßen wir sehr, denn nur gemeinsam können wir erreichen, dass die Arbeit der Beschäftigten freier gemeinnütziger Träger genauso wertgeschätzt wird, wie die der Beschäftigten im öffentlichen Dienst! 

Informieren Sie uns gern über Ihre Aktionen, die Sie in dem Zusammenhang planen, damit wir sie weiterverbreiten und unterstützen können. Gern können Sie in dem Zusammenhang den Hashtag #NichtOkayR2G verwenden, insbesondere auf Twitter und Facebook.

Gleichzeitig bemühen wir uns, Sie über unsere weiteren Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten.

(nd)

Datum, 25 | 09 | 2020