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„Gemeinsam. Gerecht. Gesund“

Kongress Armut und Gesundheit 2018 am 20. und 21. März

Im Kongressjahr 2018 wird der Ansatz des Health in All Policies (HiAP) im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Mit diesem Ansatz sind Regierungen aufgefordert, den Themen Gesundheit und gesundheitliche Chancengleichheit Priorität im politischen Handeln einzuräumen. Im Rahmen des Kongresses wird diskutiert, wie Kooperationen zwischen verschiedenen Politik- und Gesellschaftsbereichen dazu beitragen können, gerechte Gesundheitschancen zu schaffen.

Der Kongress findet am 20. und 21. März 2018 an der TU Berlin statt. Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich Public Health, Gesundheitsförderung und Prävention, aber explizit auch an Interessierte aus anderen Politikbereichen. Unter dem Motto „Gemeinsam. Gerecht. Gesund.“ sind die Teilnehmenden eingeladen, den Health in All Policies-Ansatz (HiAP) aus dem Blickwinkel gesundheitlicher Chancengleichheit weiter zu diskutieren. Aktuelle Forschungsergebnisse werden dabei ebenso thematisiert wie neue Strategien, Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Praxis.

Gesundheit zu fördern oder wieder herzustellen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die weder von Einzelpersonen noch von Bereichen im Alleingang erbracht werden kann. Es braucht gesellschaftliches Zusammenwirken.

Der Grundgedanke des Health in All Policies wird bereits in vielen Ansätzen und Konzepten umgesetzt. Es ist uns ein besonderes Anliegen, auf dem Kongress eine Plattform zu schaffen, in der Praxis, Wissenschaft, Politik sowie Zivilgesellschaft in einen konstruktiven Austausch treten und der Health in All Policies-Ansatz aus verschiedenen Perspektiven diskutiert wird. Auf diese Weise hoffen wir, diesen von Verzahnung, Wechselwirkung und ganzheitlichem Verständnis von Gesundheit geprägten Ansatz weiterzuentwickeln und einen Diskussionsbeitrag zum Abbau sozial bedingter Unterschiede von Gesundheitschancen zu erarbeiten.

Über den Kongress Armut und Gesundheit

Seit 1995 findet der Kongress Armut und Gesundheit jährlich statt und hat sich zur mittlerweile größten regelmäßig stattfindenden Public Health-Veranstaltung in Deutschland entwickelt.

Der Kongress bringt zentrale Akteure aus Politik, Forschung und Praxis zusammen, um erfolgreiche Konzepte zur Verbesserung der Gesundheitschancen und Teilhabe von Menschen in sozial belasteten Lebenslagen zu identifizieren und verbreiten.

Etwa 2.200 Teilnehmende diskutieren in mehr als 100 Veranstaltungen Strategien und Herausforderungen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung.

Das Programmheft zum Kongress können Sie hier herunterladen.

Mehr unter: www.armut-und-gesundheit.de

(vb)

Datum, 15 | 03 | 2018