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Förderprojekt für Mütter mit Flüchtlingshintergrund im November gestartet

Die Geschäftsstelle Bezirke hat mit dem Projekt Work for Refugees sehr gute Erfahrungen mit der Peer-to-Peer-Beratung durch geflüchtete Menschen gesammelt. Die Beraterinnen haben einen guten Zugang zu den geflüchteten Arbeitssuchenden, können sich in diese besser hineinversetzen und eventuelle Missverständnisse leichter muttersprachlich klären. Der erfolgreiche Ansatz des Projektes wird auf ein neues Projekt übertragen und zur Integration von geflüchteten Frauen genutzt. 

Die Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) e.V. setzt das Projekt gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin um. Das Projekt wurde von Prof. Barbara John initiiert. Der Paritätische hat eine rotarische Finanzierung für die Personalstellen erfolgreich beantragt.

Der Ansatz des Projektes ist ergebnisorientiert. Zwei Peer-to-Peer Beraterinnen von GIZ e.V. vereinbaren gemeinsam mit den Hilfesuchenden zunächst Integrationsziele in verschiedenen Lebensbereichen, etwa zu Kinderpflege, Gesundheit oder Bildung beziehungsweise Arbeit. Diese Ziele werden mit Terminketten und festgelegten Schritten verbindlich geplant. Die Beraterinnen agieren dabei als Mentorinnen und stärken die Eigenständigkeit der hilfesuchenden geflüchteten Mütter.

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Markus Pleyer

(rs)

Datum, 14 | 01 | 2019