Kiezreporter der Schulstation von Aufwind e.V. - Foto: Stefanie Lehmann Unionhilfswerk - Kindergartengruppe - Foto: Christiane Weidner Eine Breakdanceshow - Foto: Eberhard Auriga Kletterwald - Foto: Nachbarschaftsheim Schöne

Erfahrungen aus ehrenamtlichem Mentoring-Projekt

Leitfaden zum Abschluss von „StaakMen“ in Berlin-Spandau

Mit einem Handlungsleitfaden für alle, die ein Mentoringprojekt fortsetzen oder neu starten wollen, wurde Ende Januar im Stadtteilladen Staaken-Center eine Arbeit vorgestellt, die nachhaltig über das Ende des Soziale Stadt-Projekts StaakMen hinaus wirken soll.

Zur Präsentation des Erfahrungsgestützten Handlungsleitfadens für 1:1 Jugendmentoring am Beispiel des im Herbst 2014 begonnenen Projekts StaakMen des Unionhilfswerk kamen Vertreterinnen und Vertreter von Quartiersrat, Quartiersmanagement und der leitenden Stadtentwicklungsämtern von Senat und Bezirk sowie Fachpublikum aus Schule, Jugendamt und Jugendberufsagentur.

„Praxisorientiert und doch allgemein nachhaltig“ solle der Handlungsleitfaden noch möglichst lange wirken, so die StaakMen-Projektleiterin von Hürdenspringer, Stefanie Corogil. Die Broschüre thematisiert deshalb vor allem Fragen der Umsetzung von Kooperationen, Einstiegsqualifizierungen und begleitenden Angeboten, präsentiert aber auch Porträts von Mentor-Mentee-Tandems und beispielhaften Entwicklungen der Persönlichkeiten von Mentees. Zwei Mentoren des Projekts waren bei der Präsentation im Stadtteilladen dabei und konnten so Fragen zu ihren Erfahrungen mit den jugendlichen Mentees beantworten.

Von allen Seiten, aus Bezirk, Senat und Schule wurde an dem Nachmittag Bedauern darüber ausgedrückt, dass das Projekt, das im Quartier Heerstraße mit dem Schuljahr 2014/15 in Kooperation mit der Carlo-Schmid-Oberschule für die Klassenstufen 8-10 gestartet war, nicht in den Netzwerkfonds übertragen werden konnte. Das wäre für die Fortsetzung notwendig gewesen, da die Erfahrungen gezeigt haben, dass ein Jugendprojekt mit Oberschule sich nicht auf einen verbindlichen Teilnehmerkreis von Freiwilligen aus einem engen Sozialraum innerhalb der Quartiersgrenzen beschränken lässt.

Vielleicht kann der Handlungsleitfaden für 1:1 Jugendmentoring mit dazu beitragen, dass sich in Jugend- bzw. Schulamt  doch ein „amtlicher Pate“ für eine Neuauflage des erfolgreichen Mentoringprojekts zur Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung findet.

Der Handlungsleitfaden ist im Stadtteilladen am Nordausgang des Staaken-Centers und im QM-Büro am Blasewitzer Ring erhältlich und kann hier heruntergeladen werden.

Kontakt Quartiersmanagement Heerstraße
Büro Blasewitzer Ring 32
Tel.: 617 400 77 | quartiersverfahren(at)heerstrasse.net


(Pe)

Datum, 23 | 02 | 2017