Kiezreporter der Schulstation von Aufwind e.V. - Foto: Stefanie Lehmann Unionhilfswerk - Kindergartengruppe - Foto: Christiane Weidner Eine Breakdanceshow - Foto: Eberhard Auriga Kletterwald - Foto: Nachbarschaftsheim Schöne

Der direkteste Weg zum Engagement

10. Berliner Freiwilligenbörse am 29. April im Roten Rathaus

Berlin bietet viele, genauer gesagt: sehr viele Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren. Bei dieser Auswahl kann es schwer fallen, das Passende zu finden – oder überhaupt den ersten Schritt zu tun. Die Berliner Freiwilligenbörse am 29. April macht es Neugierigen leichter. Von 11 bis 17 Uhr präsentieren sich Vereine, Initiativen und Netzwerke im Roten Rathaus. An 100 Ständen wird informiert und beraten – unverbindlich und kostenlos. Der Vorteil dabei: Alles Wichtige lässt sich direkt im persönlichen Gespräch klären.

Foto: Landesfreiwilligenagentur Berlin / Gregor Baumann„In den Vorjahren haben uns Besucher dies immer wieder zurückgemeldet, wie wertvoll es war, alle ihre Fragen stellen zu können und sofort eine Antwort zu bekommen‟, berichtet Carola Schaaf-Derichs vom Veranstalter, der Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V. „Das ist das große Plus: Man kann innerhalb kurzer Zeit die wichtigsten Informationen einholen – und wird zudem persönlich und fachkundig beraten. Das verschafft mehr Klarheit und Sicherheit.‟

Sich inspirieren lassen, das ist eine weitere bewährte Form, die Freiwilligenbörse zu nutzen. Groß ist die Vielfalt der Themen, sie reicht von Kultur, Bildung über Technik, Natur bis hin zu Sozialem oder Sport. Man kann Spiele- Nachmittage organisieren, Lobbyarbeit machen, Kindern oder Senioren vorlesen, Geflüchtete oder Auszubildende begleiten oder Gärten pflegen. Sehr unterschiedlich sind auch die Anforderungen: Es können zwei Stunden die Woche sein, aber auch 20 Stunden, die Freiwillige aufbringen sollten.

Einmalige und kurzzeitige Einsätze sind ebenso möglich wie langfristiges Engagement. Mal kann man sofort loslegen, etwa beim Kiezverschönern oder bei der Auf- und Abbau für ein Konzert. Mal muss man sich erst schulen lassen, etwa bei der Emailberatung für Jugendliche oder bei der Begleitung von Kindern.

Wer am 29. April keine Zeit hat oder sich vorbereiten will, dem empfehlen die Veranstalter, in den 'Engagementkatalog' zu schauen, online einsehbar unter www.berliner-freiwilligenboerse.de. Darin sind alle Aussteller und ihre Angebote beschrieben. Wie in den Vorjahren werden wieder bis zu 2.500 Besucher erwartet.

Der Eintritt ist frei. Die Finanzierung erfolgt über die Senatskanzlei.

Sie wollen sich bei einer Mitgliedsorganisation des Paritätischen Berlin ehrenamtlich engagieren? Hier erfahren Sie mehr!

Foto: Landesfreiwilligenagentur Berlin / Gregor Baumann

(vb)

Datum, 28 | 04 | 2017