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Berliner Wohlfahrtsverbände demonstrieren gegen die AOK Nordost

Die Berliner Wohlfahrtsverbände AWO, Caritas, DRK, Diakonie und der Paritätische Wohlfahrtsverband haben heute bei der Bundesgesundheitskonferenz 2014, zu der Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eingeladen haben, gegen die AOK Nordost demonstriert.

Unter dem Motto „AOK Nordost knallhart gegen Pflege“ kritisieren die Wohlfahrtsverbände eine Klage der AOK Nordost gegen einen Schiedsspruch, der eine tariflich orientierte Bezahlung in der Pflege und eine Steigerung der Einkommen anerkennt. Auf knallhart-gegen-pflege.de sagen Pflegerinnen und Pfleger und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer der AOK Nordost: ‪#‎Esreicht‬. Bisher haben sich über 400 Menschen beteiligt.

Zum Hintergrund: Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit der AOK Nordost wurden den gemeinnützigen Pflegediensten durch eine Schiedsperson nun Nachzahlungen in Höhe der Lohnentwicklung im Gesundheitsbereich zugesprochen. Denn die Höhe der Entgelte, die ein Pflegedienst für eine bestimmte Pflegeleistung bekommt, wird nicht von der Politik festgelegt. Vielmehr müssen die Anbieter der Pflegeleistungen, hier die Berliner Wohlfahrtsverbände, mit den Krankenkassen verhandeln. Nun gab es einen Schiedsspruch, der die tariflich orientierte Bezahlung bei den gemeinnützigen Anbietern anerkennt und die AOK Nordost zu einer entsprechenden Refinanzierung auffordert. Weitere Hintergründe finden Sie hier: knallhart-gegen-pflege.de/hintergruende.

Datum, 05 | 09 | 2014