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Berliner Freiwilligentag: rbb vor Ort bei Vereinen

ufaFabrik und der Bogensportclub BB-Berlin erwarten zahlreiche helfende Hände

Dreh bei der Gartenarbeit; Foto: Nina Peretz

Dreh bei der Gartenarbeit; Foto: Nina Peretz

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Berliner Freiwilligentag, an dem Vereine und soziale Einrichtungen zu rund 200 Mitmach-Aktionen einladen. Mit dabei sind auch die ufaFabrik e.V. und der Bogensportclub BB-Berlin e.V. Ein Grund für das zibb-Team vom rbb, im Vorfeld über diese engagierten Vereine zu berichten.

Die ufaFabrik ist ein internationales Kulturzentrum, das seit 1979 Freizeit, Arbeit und soziales Engagement vereint. Menschen aus verschiedensten Kulturen mit unterschiedlichen Hintergründen verbringen in der ufaFabrik gemeinsam Zeit. Ehrenamtliche engagieren sich in den verschiedenen Projekten und machen es möglich, dass Kulturangebote stattfinden und viele Menschen Unterstützung erhalten. Beim Freiwilligentag werden zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer erwartet, die unter anderem die Gartenanlage pflegen und eine in die Jahre gekommene Wand des alten ufa-Filmbunkers renovieren können. Zu diesem Thema interviewte das rbb-Team Fridolin Hinde, Geschäftsführer des Internationalen Kulturcentrums ufaFabrik e.V. „Jeder, der Lust auf Streichen hat und einen Pinsel halten kann, ist herzlich eingeladen“, sagte Hinde, während er den Gästen vom rbb die bröckelnde Wand zeigte, die verputzt und gestrichen werden soll. Renate Willkening, Geschäftsführerin des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums (NUSZ), betonte: „Viele unserer Angebote werden von Ehrenamtlichen gemacht. Und wir brauchen immer Unterstützung!“

Auch Anne Jeglinski, Leiterin der Geschäftsstelle Bezirke des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, gab ein Interview und berichtete über die Aktionen und Ziele des Freiwilligentages. „Ohne Ehrenamt wäre Berlin um einiges ärmer“, sagte sie.
Die ufaFabrik heißt helfende Hände gerne willkommen. Am 9. September können Interessierte in die Arbeit der ufaFabrik hineinschnuppern.

Von Tempelhof ging es danach weiter zum Bogensportclub BB-Berlin e.V. nach Weißensee. Dort trainieren Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam das Bogenschießen. Der 1968 gegründete Verein betreibt seit Beginn inklusiven Sport. Am Tag des Drehs trainierten zwei sehbehinderte Männer, ein gehbehinderter Mann und ein Mann ohne Beeinträchtigung gemeinsam. Das rbb-Team zeigte sich beeindruckt von der Technik, mit der die Bogenschützen immer wieder die Mitte der Zielscheibe treffen – ohne diese zu sehen. Der Präsident des Vereins, Alfred Grzondziel, berichtete im Interview mit dem rbb über die Arbeit, Ziele und die Philosophie des Vereins. „Das Bogenschießen ist eine Inkusionssport. Es können Behinderte und Nichtbehinderte miteinander diesen Sport betreiben. Bogensport ist Familienfreundlich, Enkel und Großeltern können gemeinsam aktiv sein.“ Zum Freiwilligentag sind am 9. September alle Berlinerinnen und Berlin dazu eingeladen, selbst einmal einen Pfeil auf dem Platz abzuschießen.

Ausgestrahlt wird der Bericht am 7.9. in der rbb-Sendung zibb: www.rbb-online.de/zibb

(js,vb)

Datum, 25 | 08 | 2017