Kiezreporter der Schulstation von Aufwind e.V. - Foto: Stefanie Lehmann Unionhilfswerk - Kindergartengruppe - Foto: Christiane Weidner Eine Breakdanceshow - Foto: Eberhard Auriga Kletterwald - Foto: Nachbarschaftsheim Schöne

Begegnungsbox. Für sozialen Zusammenhalt in Zeiten der physischen Kontaktlosigkeit.

Das Sozialunternehmen interkular aus Berlin versendet ein Starterpaket für kontaktlose Begegnung und Solidarität in der unmittelbaren Nachbarschaft. Für alle und kostenfrei.

In Zeiten der physischen Kontaktvermeidung ist soziale Gemeinschaft besonders wichtig.
Was bisher in persönlicher Begegnung, in Nachbarschaftszentren, auf Marktplätzen stattgefunden
hat, ist in Zeiten von Corona kaum möglich: Austausch, Solidarität, Verbunden-sein. Interkular gGmbH entwickelt ein Tool zur Belebung des nachbarschaftlichen Zusammenhaltes: die Begegnungsbox.

Was ist in der Box:
Eine Pinnwand für den Hausflur – mit dem dazu gehörigen Equipment – und ein Booklet mit Anregungen und Hilfestellungen, die der aktuellen Situation angepasst sind. Die Box wird an alle verschickt, die sich engagieren wollen, die Gemeinschaft in ihren Häusern zu fördern und gegenseitige Hilfestellungen problemloser und unabhängig von online Kompetenzen zu ermöglichen. Die Startfinanzierung für dieses Projekt hat die Postcode-Stiftung übernommen, so dass die ersten 100 Begegnungsboxen kostenfrei versandt werden können.
www.interkular.de/projekte/begegnungsbox/

So wird Begegnung gemacht.
Mit der Box versendet interkular aber auch Expertise: Das Sozialunternehmen macht seit Jahren
Begegnungsarbeit und passt seine Modelle stets agil dem Wandel der Gesellschaft, zu dem eben
auch Krisen gehören, an.
Um das Engagement zu unterstützen, steht das Team von interkular auch nach dem Versand der
Begegnungsbox in engem Kontakt mit den Bestellenden und gibt Rat und Hilfestellung, wenn es denn
mal hakt.

„Besonders in der aktuellen Zeit ist es wichtig sich solidarisch zum direkten Umfeld zu zeigen.
Menschen aller Altersgruppen – vor allem diejenigen, die alleine leben – zu unterstützen und allen
kontaktlosen Dialog zu ermöglichen“, umreißt Dominik Haubrich, Gründer von interkular, die Idee
der Begegnungsbox. „Aktuell schießen Online-Lösungen der nachbarschaftlichen Hilfe verschiedener
Dienstleister aus dem Boden: Am Angebot der Hilfestellungen mangelt es nicht und doch ist die
generationsübergreifende Erreichbarkeit nicht so hoch. Genau da setzen wir mit dem analogen Tool
an, und schaffen mit der Begegnungsbox einen Auftakt für den Austausch.“

„Wir wissen, dass Gesellschaft immer in Bewegung ist und sein muss und glauben daran, dass
Begegnung und Austausch der Schlüssel für ein gesundes und solidarisches Miteinander sind.
Wir verändern uns mit, weil Begegnungsarbeit sich mit wandeln muss, um Erreichbarkeit zu
ermöglichen. Je mehr Mitstreitende dabei sind, desto erfolgreicher können wir solidarische
Nachbarschaft gestalten. Daher rufen wir alle auf sich zu beteiligen – bestellt die Box unter
begegnungsbox(at)interkular.de und/oder spendet hier für die Verbreitung bei Betterplace.

(nd)

Datum, 30 | 04 | 2020