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Anhörung zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbands

Sitzungssaal. Foto: DBT/studio kohlmeier

Der Paritätische Gesamtverband hat zur Änderungsentwurf des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes Stellung bezogen, zu dem der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages in einer öffentlichen Anhörung am 17.10.2016 Sachverständige anhören wird.

In der Stellungnahme heißt es:

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V. mit ca. 10.000 Mitgliedsorganisationen begrüßt das Anliegen des Gesetzesentwurfs, Missbrauch in der Leiharbeit zu unterbinden. Leider stellen wir fest, dass die geplanten Neuregelungen voraussichtlich negative Auswirkungen auf die Arbeit von Integrations- und Beschäftigungsunternehmen haben werden, weil diesen die Nutzung als Instrument zur Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt erheblich erschwert wird und damit die Bemühung um Integration und Teilhabe von durch Behinderung, Krankheit oder Langzeitarbeitslosigkeit benachteiligten Menschen konterkariert werden. Wir fürchten, dass Vermittlungs- und längerfristige Beschäftigungschancen für Menschen mit geringerem Leistungsvermögen durch die geplanten Regelungen insgesamt stark eingeschränkt werden.

Hier lesen Sie die vollständige Stellungnahme.

Datum, 06 | 10 | 2016