Kiezreporter der Schulstation von Aufwind e.V. - Foto: Stefanie Lehmann Unionhilfswerk - Kindergartengruppe - Foto: Christiane Weidner Eine Breakdanceshow - Foto: Eberhard Auriga Kletterwald - Foto: Nachbarschaftsheim Schöne

Corona und Nachbarschaft

Vernetzung und Beratung von sozialen Organisationen, lokalen Akteuren und Bezirksverwaltungen im Hinblick auf bezirkliche und sozialräumliche Entwicklungen stehen im Fokus der Geschäftsstelle Bezirke. So konnten als Reaktion auf die Corona-Kontaktbeschränkungen in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei, mit Mitgliedsorganisationen, dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. (VskA) und den Freiwilligen­agenturen schnell berlinweit bezirkliche Koordinierungsstellen eingerichtet werden.

Angesiedelt bei Freiwilligen­agenturen in Zusammenarbeit mit Stadtteilzentren und zahlreichen weiteren bezirklichen Akteuren wurde so ein weitreichendes Netz für nachbarschaftliches Engagement aufgebaut. Darüber hinaus gelang es der Geschäftsstelle Bezirke, gemeinsam mit dem VskA die umfassende Umstellung auf digitale und kontaktlose Formate der Beratungen und Angebote in allen Bereichen der Stadtteilarbeit fachlich wie organisatorisch zu begleiten. Die Interessenvertretung gegenüber Bezirken und Senatsverwaltungen und der Austausch über die aktuellen Auswirkungen von Corona auf die Stadtteil­arbeit haben nach wie vor hohe Priorität. So entwickelte die Geschäftsstelle Bezirke gemeinsam mit dem VskA, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) und dem Verein zur Förderung von Selbsthil­fe-Kontaktstellen e.V. (Selko) im Juni 2020 ein Positionspapier. Dieses unterstreicht, dass Stadtteilzentren, Selbsthilfekontaktstellen und Freiwilligenagenturen systemrelevante soziale Infrastrukturen in Berlin sind und diese bewährten Strukturen weiterhin gestärkt werden müssen.