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„Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewachsen ist“

Ein Film über die Outsider-Künstler von Mosaik wird auf der Berlinale gezeigt.

Über mehrere Monate begleitete die Filmemacherin Sabine Herpich Künstlerinnen und Künstler der Kunstwerkstatt Mosaik Berlin – einem Atelier für Menschen mit Behinderung. Entstanden ist eine intensive 100-minütige Dokumentation, die ihre Weltpremiere am 26. Februar im Berlinale Forum feiert.

„Dass Sabine Herpich den Film in Eigenarbeit und ohne Filmförderung überhaupt fertigstellen konnte und er dann auch noch für das Berlinale Forum ausgewählt wurde, können wir alle immer noch nicht fassen! Es ist vor allem eine große Ehrung für unsere Künstlerinnen und Künstler und deren teils jahrzehntelange künstlerische Arbeit“, sagt Nina Pfannenstiel. Sie leitet seit 1996 die Kunstwerkstatt Mosaik, die im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiern wird. Dort unterstützt und fördert ein kleines multiprofessionelles Team aktuell 20 Werkstattbeschäftigte beim bildnerischen Arbeiten. Die entstandenen Werke werden gesammelt, in nationalen wie auch internationalen Ausstellungen gezeigt und verkauft.

Für ihren Film begleitete Sabine Herpich Adolf Beutler, Suzy van Zehlendorf, Gabriele Beer und Till Kalischer bei der täglichen Arbeit in der Kunstwerkstatt, ohne dabei die Behinderung in das Zentrum zu stellen. Vielmehr geht es der Filmemacherin um die Kunst und deren Entstehungsbedingungen in einem assistierten Atelier. Der Film wurde als einer von 35 Dokumentarfilmen aus etwa 1.500 Einsendungen für das Berlinale Forum ausgewählt.

Seine Weltpremiere feiert „Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewachsen ist“ am 26. Februar um 18.30 Uhr im Delphi Filmpalast. Auch die Künstlerinnen und Künstler werden zur Premiere anwesend sein und für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Weitere Aufführungstermine sind: 27. Februar, 19 Uhr im CinemaxX 4; 29. Februar, 19 Uhr Werkstattkino@silent green; 01. März, 10 Uhr im Kino Arsenal 1. 

Mehr Informationen zum Film, der Regisseurin und Bildmaterial findet sich auf der Website der Berlinale: www.berlinale.de/de/programm/programm/detail.html

Mosaik-Unternehmensverbund
Der gemeinnützige Mosaik-Unternehmensverbund steht für die gesellschaftliche und  berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung. Mosaik unterstützt seine Beschäftigten in ihrem Wunsch, aktiv und selbstständig am (Arbeits-)Leben teilzuhaben. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt das Traditionsunternehmen Mosaik  zu den großen Arbeitgebern Berlin-Brandenburgs und gemeinnützigen Trägern Deutschlands. Seinen Ursprung hat der Unternehmensverbund in dem 1965 gegründeten Verein  Das Mosaik e.V., der damals auf Initiative von elf Damen des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs (heute: German-American Club of Berlin) ins Leben gerufen wurde.

Weitere Informationen unter: www.mosaik-berlin.de oder www.mosaik-kunstwerkstatt.de 

Ansprechperson Kunstwerkstatt: Nina Pfannenstiel, Leitung Kunstwerkstatt, Telefon: 030 37 59 86 52, mobil: 0176 10 20 39 81, E-Mail: n.pfannenstiel(at)mosaik-berlin.de

Pressekontakt: Alexandra Lange, Leitung Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, Telefon: 030 21 99 07 80, mobil: 0177 681 07 29  E-Mail: a.lange(at)mosaik-berlin.de

(ne)

Datum, 21 | 02 | 2020