Theater Thikwa: Der diskrete Schwarm der Bourgeoisie - Fotograf: David Baltzer, Bildbühne, frei von Rechten Dritter Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen, Sommerfest - Foto: frei von Rechten Dritter Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen, Fotokalender 2014 - Foto: frei von Rechten Dritter Pfefferwerk Nachbarschaftshaus: Pfefferstreuer - Foto: frei von Rechten Dritter Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen, Theaterfestival 2014 - Foto: frei von Rechten Dritter Theater Thikwa - Fotograf: Petra Seiderer, frei von Rechten Dritter Theater Thikwa - Fotograf: David Baltzer, frei von Rechten Dritter RambaZamba, Alice auf Kaninchenjagd - Fotograf: Zöllner, frei von Rechten Dritter Unionhilfswerk, Vorbereitung zur Ausstellung „Der Blick durch das Fenster“ der Kunstgruppe MoArts - Fotograf: Brigitta von Homeyer
Kategorie: Ausstellung
Termin: Do, 14.06.2018 - Sa, 14.07.2018
Uhrzeit: Vernissage: 14.06.2018, 18 Uhr, Di-Sa 12-18 Uhr

Naturale Systeme

Künstler/Darsteller:Haci Sami Yaman, Beatrice Guder
frei
oben: Haci Sami Yaman (Ausschnitt), unten: Beatrice Guder (Ausschnitt)

oben: Haci Sami Yaman (Ausschnitt), unten: Beatrice Guder (Ausschnitt),Galerie ART CRU Berlin, Offenes Atelier St. Hedwig

Ausstellungsdauer:

15.06.-14.07.2018


Galerie ART CRU Berlin zeigt Werke von Haci Sami Yaman und Beatrice Guder.


Die Bilder von Haci Sami Yaman sind kontraststarke Kompositionen aus verschiedenen Punkten, Strichen, Linien und kalligraphischen Elementen, die nicht auf den ersten Blick nachzuvollziehenden Regeln zu gehorchen scheinen. Sie ordnen sich zu Mustern oder Formen, es bilden sich Strukturen und Ströme heraus, die eine ganz eigene Faszination vermitteln. Die Bilder scheinen förmlich zu vibrieren, wirken wie aufgeladen durch eine Vielzahl von mitschwingenden Bedeutungen und pulsierenden Energien. Zugleich ähneln sie Luftaufnahmen oder lassen an Skizzen von Landschaftsarchitekten denken. Die spannungsreiche Wirkung der Bilder wird noch verstärkt, wenn man weiß, dass es sich bei Yaman um einen nahezu blinden Künstler handelt. Bei seiner Arbeit stehen ihm spezielle Acrylstifte zu Verfügung. Beim Farbauftrag kann sich der Künstler z.B. durch besonders festes Aufdrücken dieser Stifte oder durch Klopfen orientieren. Yaman, der seit fast 2 Jahren regelmäßig ins Offene Atelier geht, gibt gerne Auskunft über die ihnen zugrunde liegenden Energie-Theorien, Funktionsweisen von Schaltsystemen und anderen philosophisch-technischen Gedankenkonstruktionen. „Er spricht von Systemen, Schaltungen, planetarischen Strukturen. Von Komplexen Interaktionen, von Strömen und Elektrifizierung. Seine Bilder sind Vernetzungen, Verpixelungen, Datenverarbeitung. Er beschreibt Level und Ebenen, Programmierungen, Verstärker“, so Paula Schmidt-Dudek, die Leiterin des Offenen Ateliers St. Hedwig.


Beatrice Guders Werke lassen sich als Studien von Natur und Landschaft beschreiben. Sie changiert in ihrer Malerei zwischen Figuration und (vermeintlicher) Abstraktion. Pflanzen, Felder, Berge und Blumen sind ihre Motive, die sie in leuchtenden Farben auf Papier und Leinwand bringt. Z.T. spielt sie mit gemusterten Strukturen und sich wiederholenden systematischen Formen, die sich bei näherer Betrachtung als Landschaften lesen lassen. Einige Arbeiten bestehen fast gänzlich aus dynamischen Pinsel-Schwüngen oder minimalistischen Punkten, die im Zusammenspiel auf Motive oder Phänomene aus der Natur verweisen. Thematik der Bilder von Beatrice Guder, die Titel wie „Baum“, „Wald“ oder „Gebirge“ tragen, lassen an die naive Malerei denken. Die Künstlerin arbeitet seit vielen Jahren im Offenen Atelier.

 

Veranstaltungsort
Galerie ART CRU Berlin
Oranienburger Str. 27
10117 Berlin
Barrierefreiheit:

Stadtteil: Mitte
BVG-Haltestelle: Oranienburger Straße
Veranstalter & Tickets
PS-Art e.V. Berlin