Radikal höflich Stellung beziehen: Umgang mit rechtspopulistischen Aussagen
Zivilgesellschaftliche Organisationen und ihre Mitarbeitenden sind in Gesprächen im Arbeitsalltag immer häufiger mit rechtspopulistischen Aussagen konfrontiert. Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung sowie populistischer und rechtsextremer Tendenzen ist es vielen Organisationen und ihren Mitarbeitenden ein Anliegen, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zu einer demokratischen Kultur zu leisten, die auf einem würdevollen Menschenbild und gegenseitigem Respekt basiert.
Dazu gehört auch, einen angemessenen und klaren Umgang in Situationen zu finden, in denen populistische oder menschenverachtende Aussagen fallen. Deshalb bieten wir unseren Mitgliedsorganisationen diesen Workshop an.
Darum wird es gehen:
- Basiswissen Rechtspopulismus: Was verstehen wir darunter? Warum ist Populismus antidemokratisch? Warum ist Rechtspopulismus menschenfeindlich? Diskursverschiebung und Sprachverrohung im Alltag. Was sind Herausforderungen im Umgang mit Rechtspopulismus? Welche Strategien helfen?
- Austausch: Bereits erfasste Formen von Rassismus und Menschenfeindlichkeit identifizieren und ihnen Form geben. Einen Raum für den Austausch darüber bieten – auch mit Blick auf den Kontext der eigenen Tätigkeit.
- Ziele: Die Teilnehmenden sollen Rechtspopulismus und rechtspopulistische Aussagen erkennen können. Sie sollen gezielt Strategien erlernen, die sie unter anderem im persönlichen Gespräch handlungsfähig machen. Außerdem sollen sie die Erfahrungen und Herausforderungen der anderen Teilnehmenden reflektieren und sich einordnen können.
- Wissen: Die Teilnehmenden erhalten anwendbare Basisdefinitionen und Basiswissen über Rechtspopulismus.
- Sensibilisierung: Die Teilnehmenden werden für die Auswirkungen rechtspopulistischer Sprache im Alltag sensibilisiert und erhalten Impulse sowie konkrete Handlungsoptionen, die ihnen ermöglichen, angemessen zu reagieren.
- Reflexion: Die Teilnehmenden reflektieren ihr Erfahrungswissen im Umgang mit Rechtspopulismus und lernen, Alltagssituationen als veränderbar zu betrachten.
- Transfer: Die Teilnehmenden diskutieren, welche Handlungsempfehlungen sie selbst als sinnvoll erachten, welche sie bereits ausprobiert haben und wie sie in Zukunft mit solchen Fällen umgehen wollen. Sie erarbeiten individuelle Strategien.
Auf einen Blick
- Wann?
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Mittwoch, 11.11.2026, 10 bis 13 Uhr
- Wo?
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Stadtteilzentrum Familiengarten
Oranienstraße 34, 10999 Berlin - Hinweise
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Bitte hier anmelden.
Die Veranstaltung findet mit Gebärdensprachdolmetschen statt. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie Gebärdensprachdolmetschen benötigen. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende sowie an Ehrenamtliche in leitender Funktion (z.B. Vorstände) in Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Berlin. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Interessierte mit Bedarf an Gebärdensprachdolmetschen werden bei hoher Anmeldezahl bevorzugt. Die Teilnahme ist auf eine Person je Mitgliedsorganisation begrenzt, Ausnahmen sind möglich, sofern ausreichend Plätze vorhanden sind.