in fast allen Paritätischen Mitgliedsorganisationen sind Menschen ehrenamtlich aktiv: in der Wohnungslosen-, Eingliederungs- oder der Altenhilfe, in Selbsthilfegruppen oder im Bereich HIV/AIDS und vielen weiteren mehr. Mehr als 30.000 Berliner*innen engagieren sich ehrenamtlich in unseren Mitgliedsorganisationen. (...)
Freiwilliges Engagement verbindet, wirkt Einsamkeit entgegen und leistet damit zugleich einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung von Extremismus. Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, plädiert in diesem Gastbeitrag dafür, Engagement in seiner Vielfalt zu stärken.
Engagement hat viele Gesichter. Über 30.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin – mit ganz unterschiedlichen Beweggründen.
Als Fatima für eine Ausbildung aus Marokko nach Berlin kommt, sucht sie vor allem Unterstützung beim Deutschlernen. Über das Mentoring-Programm Hürdenspringer von Unionhilfswerk trifft sie Sabine und findet in ihr nicht nur eine Mentorin, sondern schnell auch eine Freundin.
Im Januar wurde es im Berliner Südwesten plötzlich dunkel – Stromausfall. Einen großen Teil der Unterstützung vor Ort haben Ehrenamtliche der DLRG Berlin und des ASB Berlin gestemmt. Über die Rolle von freiwilligem Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz.
Der Freiwilligendienst ist oft eine prägende Erfahrung. Warum das so ist, wie Freiwilligendienste den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und wie es um die Finanzierung der Freiwilligendienste steht, weiß Peggy Coburger, stellvertretende Geschäftsführerin bei ijgd Berlin. Ein Interview.
Gerade in einem so sensiblen Arbeitsfeld wie der Kinder- und Jugendhospizarbeit ist Rückhalt für Ehrenamtliche unverzichtbar: Im Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung geben Ehrenamtliche Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Und sie erfahren selbst, wie wichtig es ist, getragen zu werden – von einem Team, das hinschaut und unterstützt.
Menschen mit Beeinträchtigung sind oft diejenigen, die Hilfe bekommen – im inklusiven Helfer*innenteam der Lebenshilfe Berlin sind sie diejenigen, die anpacken. Die Lebenshilfe Berlin setzt sich dafür ein, dass sich Menschen mit Behinderungen durch ehrenamtliches Engagement in die Gesellschaft einbringen können.
Der Verein bipolaris setzt sich für Menschen mit bipolarer Störung und deren Angehörige ein – durch Selbsthilfe, Aufklärung und politische Mitwirkung. Uwe Wegener prägt bipolaris ehrenamtlich seit vielen Jahren. Aus eigener Erfahrung heraus baut er Brücken und macht mit Formaten wie dem MARKT und LAUF für seelische Gesundheit sichtbar, wie viel Kraft in Betroffenenperspektiven steckt.
Im Café Paule im Paul-Schneider-Haus in Spandau, einem Gemeinschaftsprojekt des Gemeinwesenverein Haselhorst mit der Evangelischen Kirchgemeinde, sorgen Ehrenamtliche dafür, dass es nicht-kommerzielle Begegnungsorte im Kiez gibt: im Sprachcafé, bei der Lesebühne, beim „Abendessen für Alle“.
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