•   Rubrik Editorial

Perspektiven statt Kürzungen

  • Autor Stefan Dominik Peter
  • Veröffentlichungsdatum 03. September 2025
  • Lesezeit 1 Minuten

Hallo,

um es klar zu sagen: Soziale Angebote sind kein Luxus, kein Nice-to-have. Sie sind das Fundament für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie stehen für soziale Gerechtigkeit in Berlin. Deshalb werden wir uns gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen gegen Kürzungen wehren und sie nicht hinnehmen.

Wer sich wie ich regelmäßig mit der Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen beschäftigt und sich vor Ort ein Bild macht, der weiß, wie wichtig soziale Arbeit ist, wie wichtig es ist, die zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Für viele Menschen in unserer Stadt kann dieses Angebot sogar lebensverändernd sein. Wir wollen da genauer hinschauen: Daher ist das Schwerpunktthema dieser Ausgabe „Perspektiven statt Kürzungen“.

Was erwartet Sie? Freuen Sie sich auf den Gastbeitrag des Wissenschaftlers Sebastian Ottmann. Er leitet das Kompetenzzentrum Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit am Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule in Nürnberg.

Besonders bewegt hat mich die Geschichte von Matthias Möller, der als Klient des Drogennotdienstes Berlin aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig die Arbeit von Suchthilfeeinrichtungen ist. Er sagt: „Ohne den Notdienst würde es mich wahrscheinlich nicht mehr geben.“

Sehr lesenswert ist auch der Bericht über den Besuch der Autorin Margit Geßner in der BEGINE, einem wichtigen kulturellen Treffpunkt für Frauen. Hier ist das Sparen inzwischen zu einer Dauerübung geworden.

Jüngst haben wir das 75-jährige Bestehen unseres Verbands gefeiert. Jetzt lenken wir die Aufmerksamkeit auf unsere Stiftung Parität Berlin. Sie feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Trotz vieler Jahre krisenhafter Finanzmärkte konnte sie erfolgreich wirtschaften. In einem Interview spricht Oswald Menninger, der die Stiftung initiiert hat und mit dem ich gemeinsam die Stiftung leiten darf, über den Mut, etwas Neues zu wagen, gesellschaftliche Verantwortung – und darüber, was gute soziale Arbeit für ihn bedeutet.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe. Gemeinsam stehen wir für Perspektiven statt Kürzungen ein!

Ihr

Stefan Dominik Peter
Vorstandsvorsitzender