•   Rubrik Kennt ihr schon…?

Kennt ihr schon...?

  • Veröffentlichungsdatum 03. September 2025
  • Lesezeit 1 Minuten

Am südwestlichen Rand des Tempelhofer Feldes, wo der Blick weit übers Grün schweift, wächst gerade etwas Neues heran: der Stadtteilgarten Tempelhof. Noch stehen hier keine üppigen Tomatenstauden oder dicht bewachsene Kräuterbeete, dafür aber Hochbeete im Aufbau, Pläne für einen Brunnen und die ersten Sitzplätze zum Verweilen.

Zwischen Holz, Erde und ersten Pflanzensetzlingen entsteht ein inklusiver Ort für alle, die gemeinsam anpacken wollen. Menschen mit und ohne Behinderung und/oder Migrationsgeschichte finden hier Raum, um mit anderen ins Gespräch zu kommen, sich und ihre Ideen einzubringen und Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Gegärtnert wird nach und nach: säen, pflanzen, pflegen, ernten und dabei voneinander lernen. In Workshops und beim gemeinsamen Tun geht es um nachhaltige Anbaumethoden, Kompostwirtschaft, Bienenhaltung und den Schutz seltener Tierarten. Ein Garten also, in dem nicht nur Pflanzen Wurzeln schlagen, sondern auch Gemeinschaft.

Träger des Projektes ist der Tempelhofer Berg e. V. Der Verein ist seit 2019 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin.

Autorinnen: Maria-Teresa Koch, Milena Müller

übrigens

  • Der Stadtteilgarten arbeitet mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft (DASoL) zusammen.
  • Seit dem 1. August arbeitet im Projekt eine Heilerziehungspflegerin mit.
  • Im Projekt werden Konzepte zum Schutz der Zauneidechse und zur naturnahen Pflege der Feldlandschaft umgesetzt.
  • Der Garten ist Einsatzstelle im Rahmen des Freiwilligen ökologischen Jahrs (FÖJ) und Ökologischen Bundesfreiwilligendienstes (ÖBFD).