derzeit wird viel über das vermeintlich zu teure Gesundheitssystem berichtet und debattiert. Mit unserem Magazin wollen wir einen anderen Blickwinkel in die Diskussion einbringen. Etwa, dass immer noch sozialökonomische Faktoren darüber entscheiden, wie gut Menschen versorgt werden oder ob sie Präventionsangebote kennen und nutzen können. (...)
In der Medizin wurde der weibliche Körper lange als "Abweichung" vom männlichen Standard betrachtet. Bis heute sind Frauen in der medizinischen Forschung unterrepräsentiert. Mandy Mangler, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtsmedizin, Podcasterin und Autorin, ist überzeugt: Geschlechtergerechte Medizin ist Voraussetzung für ein solidarisches, leistungsfähiges Gesundheitssystem für alle. Ein Gastbeitrag.
Ein Kollektiv, das an einem Gegenkonzept zur herkömmlichen Schulmedizin interessiert war, eine Hausbesetzung in einem Kreuzberger Hinterhof – so fing alles an. Entstanden ist das HeileHaus, ein Ort ganzheitlicher naturheilkundlicher Gesundheitsförderung, der bis heute allen Menschen unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Versicherung offensteht.
Ein Café ohne Konsumzwang, Beratung gleich neben dem Arztzimmer und Zeit für Gespräche, die sonst keinen Platz haben: Das Gesundheitszentrum Neukölln verbindet medizinische, soziale und psychologische Angebote an einem Ort.
Eine Freundin, ein Nachbar, ein Familienmitglied – fast jede*r kennt jemanden im eigenen Umfeld, der oder die eine psychische Krise erlebt. Oft wissen wir nicht, wie wir in solchen Situationen helfen können. Erste-Hilfe-Kurse für psychische Gesundheit vermitteln das nötige Wissen, um Warnsignale zu erkennen, offen anzusprechen und Betroffene sicher zu unterstützen. Ein Besuch in einem Mental Health First Aid-Kurs.
Junge Menschen mit der Diagnose Krebs stehen vor besonderen Herausforderungen – mitten im Leben, zwischen Ausbildung, Lebensplanung und Zukunftsträumen. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs unterstützt diese Menschen und gibt ihnen eine Stimme in der Politik. Für Christin war die Stiftung mehr als eine praktische Hilfe – sie hat ihr in einer schwierigen Zeit ein Stück Selbstbestimmung zurückgegeben.
Was kann eine gelbe Handpuppe gegen Sorgen, Unsicherheit und das Risiko einer späteren Sucht ausrichten? In der Berliner Kita „Knirpsenbude“ zeigt der Fluffi-Klub, wie Kinder spielerisch lernen, Gefühle zu zeigen und Grenzen zu setzen – und so frühzeitig vor Suchtproblemen geschützt werden.
Wie erreicht man Menschen, die aus Angst, Scham oder wegen fehlender Papiere keine Beratungsstellen aufsuchen? Afrikaherz klärt afrikanische Migrant*innen seit Jahrzehnten kultursensibel über HIV und Aids auf und begleitet Betroffene ganzheitlich. Ein Interview.
Die im letzten Jahr verstorbene Jenny De la Torre Castro war nicht irgendeine Ärztin. Sie hat sich dafür eingesetzt, dass obdachlose Menschen würdevoll medizinisch versorgt werden. Dafür hat sie die Jenny De la Torre-Stiftung gegründet. Ihr Lebenswerk wird nun mit viel Engagement und Überzeugung weitergeführt.
Für viele Selbsthilfegruppen wird es schwerer, Nachwuchs zu finden. Diese Erfahrung macht auch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft in Berlin. Dabei bieten Selbsthilfegruppen Betroffenen einen wertvollen Raum für Austausch, emotionale Unterstützung und praktische Tipps rund um die MS-Erkrankung.
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