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  • Veröffentlichungsdatum 01.09.2026

RuT-Lesbenwohnprojekt in der Berolinastraße feiert Eröffnung

© S. Brambach/RuT

Was 2007 mit ersten Ideen begann ist jetzt endlich Realität. Der siebenstöckige Neubau von RuT (Rad und Tat gGmbH) in der Berolinastraße 9 in Mitte ist eröffnet. Gemeinsam mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte konnte dieses bundesweit einmalige Projekt realisiert werden. Das Anliegen: solidarisches, bezahlbares, gemeinschaftlichen Wohnen für Lesben und queere Menschen. In dem Haus gibt es insgesamt 74 Mietwohnungen. Darunter sind rollstuhlgerechte Wohnungen, Gemeinschaftsräume und eine Pflege-Wohngemeinschaft. 70 Prozent sind geförderter Wohnraum. 

Das Haus wird ein inklusiver und barrierefreier Ort, der insbesondere auch, aber nicht nur, queere Menschen mit Behinderung willkommen heißt, an Kunst und Kultur teilzuhaben. Das Zentrum will einen Beitrag leisten zum friedlichen und diversen Miteinander im Bezirk und in der Stadt, zur queeren und lesbischen Sichtbarkeit und will letztlich Demokratie stärken. Die Veranstaltungsräume können von externen Organisationen und Initiativen mitgenutzt und gemietet werden. Mit dieser Vermietung soll ein Teil der Mietkosten, die die Rad und Tat gGmbH für ihre Veranstaltungs- und Beratungsräume an die WBM entrichtet, aufgebracht werden.

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, die Bürgermeisterin des Bezirk Mitte von Berlin, Stefanie Remlinger, die Ehrenvorsitzende des Paritätischen Berlin, Prof. Barbara John und der Geschäftsführer der WBM, Steffen Helbig haben mit ihren Grußworten die Veranstaltung eröffnet.

Dazu Barbara John, die das Projekt gemeinsam mit dem Verband von Anfang an begleitet und unterstützt hat: „Ich wünsche dem Wohnhaus und Kulturzentrum, dass es ein lebendiger Ort wird – für die Bewohnerinnen, für die queere Community, für die Nachbarschaft und für ganz Berlin. Und ich wünsche diesem Haus, dass es genau das bleibt, was es von Anfang an sein soll: ein Ort wo sich selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft entwickeln kann.“

 

 

Ansprechpartner

Uwe Brohl-Zubert
Referent Soziale Psychiatrie | Queere Lebensweisen
Telefon: 030 86 001-555
E-Mail: brohl-zubert[at]paritaet-berlin.de
Prof. Barbara John
Ehrenvorsitzende
Telefon: 030 86 001-182
E-Mail: john[at]paritaet-berlin.de

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