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  • Organisation Ausschreibung für Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Berlin
  • Art Meldungen
  • Veröffentlichungsdatum 10.11.2025

Helga Borghorst Frauenpreis

Ausschreibung für Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Berlin

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin verleiht 2026 erstmals den Helga Borghorst Frauenpreis an eine Mitgliedsorganisation, die sich in besonderer Weise für Frauen und Mädchen engagiert. Ausgezeichnet werden innovative Projekte und nachhaltiges Engagement für Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe.

Hintergrund:

Der Helga Borghorst Frauenpreis wird in Erinnerung an das beeindruckende Lebenswerk von Helga Borghorst verliehen. Sie war eine engagierte Politikerin, Gewerkschafterin und langjährige Vorkämpferin für Frauenrechte, die sich ihr Leben lang für soziale Gerechtigkeit, Gleichstellung und Mitmenschlichkeit eingesetzt hat. Helga Borghorst war nicht nur beruflich und politisch aktiv, sondern engagierte sich auch ehrenamtlich, unter anderem im Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin. Ihr Wirken war geprägt von einem tiefen Bewusstsein für Demokratie, Gewaltfreiheit und die Unterstützung benachteiligter Frauen und Mädchen.

Der Frauenpreis wird von Dr. Hermann Borghorst und seiner Familie gestiftet, um das Andenken an Helga Borghorst zu bewahren und ihr Engagement für Frauen und Mädchen in Berlin fortzusetzen. Weitere Informationen zu Helga Borghorst und ihrem Lebenswerk finden Sie hier

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich alle Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, die sich in unterschiedlichster Art und Weise für Frauen (inkludiert auch Transfrauen und nicht-binäre Personen, die sich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen) und Mädchen einsetzen.

Voraussetzung ist, dass die Organisation zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen (Spendenquittungen) berechtigt ist.

Was wird ausgezeichnet?

Der Preis würdigt Projekte und Initiativen, die u. a. folgende Ziele verfolgen:

  • Bekämpfung von Gewalt und Misshandlungen gegen Frauen
  • Unterstützung von Frauen, die von sexuellem Missbrauch, von häuslicher Gewalt und von Frauenhandel betroffen sind
  • Angebote für straffällig gewordene, wohnungslose oder suchterkrankte Frauen
  • Förderung von Mädchen ohne Schulabschluss auf dem Weg in einen Beruf
  • Engagement für Gleichstellung, Vielfalt
  • Engagement für Frauengesundheit
  • Unterstützung von Frauen mit Behinderung, von Frauen mit Migrationsgeschichte, von alleinerziehenden Frauen, von Sexarbeiterinnen und von lesbischen Frauen

Auswahlkriterien

Die Jury bewertet insbesondere:

  • Herausragendes Engagement für Gleichstellung
  • Stärkung und Sichtbarmachung von Frauen und Mädchen
  • Innovation und Zukunftsorientierung
  • Vorbildfunktion, Impulsgebung und Engagement für Vielfalt

Jury

Die fünfköpfige Jury besteht aus zwei Mitgliedern der Familie Borghorst, zwei Vertreterinnen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin sowie einer weiteren Person, die sich in besonderem Maße für die Gleichstellung und Förderung von Frauen einsetzt.

Preis und Verleihung

Das Preisgeld beträgt 7.000 Euro. Die Preisverleihung findet anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 (genauer Termin wird noch bekanntgegeben) statt. Die Preisübergabe soll vor Ort in der ausgezeichneten Organisation erfolgen. Die Veranstaltung mit den voraussichtlich 20 bis 30 Gästen wird öffentlichkeitswirksam begleitet.

Bewerbung

Bewerbungen über das folgende Formular sind bis 04. Januar 2026 möglich.

 

Kontakt beim Paritätischen Berlin

Astrid Lück
Referentin Familie | Frauen und Mädchen
Telefon: 030 86 001-230
E-Mail: lueck[at]paritaet-berlin.de

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