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  • Art Meldungen
  • Veröffentlichungsdatum 05.09.2025

Beiträge gesucht: ProtestFest für ein kulturell vielfältiges und soziales Berlin

© ProtestFest Berlin

Gemeinsam laden Kultur, Soziales und Wissenschaft zum ProtestFest an den Berliner Steinplatz ein: Vor der Universität der Künste wollen wir gegen die aktuellen und die zukünftigen Kürzungen demonstrieren und zusammen mit der Stadtgesellschaft ein ProtestFest für ein kulturell vielfältiges und soziales Berlin feiern. Studierende und Dozent*innen, Künstler*innen und Kulturinstitutionen, Sozialverbände und freie Träger - alle können dabei sein.

wann? 27. September, 14 bis 18 Uhr
wo? Steinplatz in Charlottenburg-Wilmersdorf gegenüber dem Gebäude der Universität der Künste

Wir suchen Beiträge und interaktive künstlerische Formate, die sich direkt an das Publikum und die interessierte Stadtgesellschaft richten (offene Unterrichtsstunden, Workshops, Gesprächs- oder Mitmach-Angebote etc). Es gibt darüber hinaus einige wenige Bühnenslots für Reden und künstlerische Beiträge. Die Auswahl trifft ein Gremium der künstlerischen Hochschulen Berlins. Die Beiträge müssen mit einem Mindestmaß an Technik und der eigenen Ausstattung funktionieren.

Ihr wollt dabei sein?

Als Beitragende: Studiengänge, Künstler*innen, Kultureinrichtungen, Sozialverbände und freie Träger, die einen Beitrag anbieten wollen und diesen eigenständig realisieren können, füllen bitte dieses Formular so schnell wie möglich und bis spätestens 15. September 2025 aus: Anmeldung Bühnenprogramm

Als Unterstützende: Zur Durchführung werden auch noch zahlreiche Unterstützer*innen und Helfer*innen vor Ort notwendig sein. Bitte haltet Euch den den 27. September ab ca. 11 Uhr frei und tragt Euch in dieses Formular ein: Anmeldung Helfer*innen

Als Finanzierende: Spenden zur Durchführung sind willkommen und werden notwendig gebraucht. Kontoangaben unter https://www.berlinistkultur.de/spenden/

Hintergrund: Die Kürzungen im Berliner Haushalt 2025 bedrohen bereits heute massiv die Existenz vieler Kulturschaffender, sozialer Träger und Bildungseinrichtungen. Wir wollen mit dem ProtestFest die bestehende Vielfalt Berlins sichtbar und erlebbar machen und zeigen, wie zentral Kultur, die künstlerische Ausbildung und die sozialen Einrichtungen für die Lebensqualität in Berlin sind. Wir erhoffen uns damit mitten in den Haushaltsverhandlungen zum Doppelhaushalt 2026/27 in der Öffentlichkeit, bei Medien und Politik Aufmerksamkeit und Unterstützung zu gewinnen.

Das ProtestFest ist eine Einladung an alle Berliner*innen: zum Protestieren und zum Feiern, zum Vernetzen, zum Mutmachen – und zum Eintreten für eine Stadt, die ihre Kultur liebt und ihre Vielfalt verteidigt.

Initiator*innen des ProtestFests sind die Künstlerischen Hochschulen Berlins Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (HfM), Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin (HfS), Universität der Künste Berlin (UdK), Weißensee Kunsthochschule Berlin (KHB)), das Bündnis #BerlinIstKultur aus Künstler*innen und Kultureinrichtungen und der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin als Dach- und Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege. Die Veranstaltung wird als Demonstration angemeldet durch die unisono Deutsche Musik- und Orchestervereinigung e.V.

Die Initiator*innen arbeiten daran, die gemeinsame Kooperation weiterzuentwickeln und dauerhafte Partnerschaften von Sozialen Einrichtungen, Künstler*innen/Kultureinrichtungen und Künstlerischen Hochschulen zu fördern - auch über die aktuellen Kürzungskämpfe hinaus.

Kontakt

Anika Haußner
stv. Leiterin der Geschäftsstelle Bezirke | Bezirksbeauftragte für Pankow | Innovation
Telefon: 030 86 001-617
E-Mail: haussner[at]paritaet-berlin.de