Außenansicht Landesgeschaeftsstelle des PARITAETISCHEN Berlin - Foto: Petra Engel Ausschnitt einer Buehnenauffuehrung - Foto: Anja Nommensen Neukoellner Schulprojekt 'Der rote Faden' - Foto: Kerstin Wuestenhoefer-Loges Vier Jungen unterschiedlicher Herkunft - Foto: Kerstin Wuestenhoefer-Loges

Der Paritätische - abgedreht

Geschäftsbericht 2010/2011

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Wohnstätte für Menschen mit Behinderung

Italienisches Ambiente rund um das „Haus Töft“ auf Föhr: Drei Monate nach dem Umzug in die neue Wohnstätte an der Boldixumer Straße begingen die Bewohnerinnen und Bewohner des Paritätischen Hauses Schöneberg mit einem großen Fest die offizielle Einweihung des brandneuen Gebäudes der neuen Wohnstätte für Menschen mit Behinderung in Wyk auf Föhr. Gesellschafter und Träger des Paritätischen Hauses Schöneberg ist der Paritätische Berlin.

In seiner Festansprache dankte Geschäftsführer Nils Peters allen am Bau beteiligten Akteuren: „Wir sind stolz, dass wir mit dem Neubau nach vielen Jahren Entwicklungsarbeit die Zukunft von Bewohnerinnen und Bewohner sowie die damit verbundenen Arbeitsplätze auf der Insel sichern konnten. Zur Einweihung war mit Helmut Former, stellvertretender Vorsitzender, und Elke Krüger, stellvertretende Geschäftsführerin, eine offizielle Delegation vom Träger der Einrichtung, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin angereist.

Der Heimbeiratsvorsitzende, Markus Winkelmann, taufte im Namen aller Bewohner und Bewohnerinnen die neue Wohnstätte auf den Namen „Haus Töft“ und spielte damit auf den gleichnamigen, benachbarten Privatweg an, den die Bewohner stets im Blick haben, wenn sie auf den geräumigen Terrassen und Balkonen ihre Freizeit verbringen. Durch die Ausrichtung zum Innenhof entsteht beim Besucher schnell das Gefühl, auf einer italienischen Piazza zu stehen. Schon bevor man das neue Haus Töft betreten hat, tönt es von überall her „Hallo“ und „Guten Tag“. Auch halten die Bewohnerinnen und Bewohner gerne ein Schwätzchen über die Balkonbrüstungen hinweg.

Das Paritätische Haus Schöneberg betreut seit 1967 mehr als 100 Menschen mit Behinderung. Die überwiegende Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner ist auf der Insel aufgewachsen und war bis März im Hauptgebäude des ehemaligen Krankenhauses an der Gmelinstraße zuhause. Der Abschied von der alten Wohnstätte mit ihrem wunderschönen Park und direktem Zugang zum Südstrand ist nicht leicht gefallen, und dennoch haben sich die Umzügler überraschend schnell eingelebt. Die neue Wohnstätte bietet insgesamt 75 BewohnerInnen in neun Wohngruppen ein neues, modernes Zuhause mit jeweils eigenem Zimmer und großzügigen Gruppenräumen mit Gartenanteil oder Dachterrasse. Die räumlichen Bedingungen sind barrierefrei und auf die Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit Behinderung zugeschnitten. Als besonderen Vorteil sehen die Bewohnerinnen und Bewohner die Nähe zur Innenstadt und den medizinischen Einrichtungen und Shoppingmöglichkeiten.

Datum, 13 | 09 | 2011