Außenansicht Landesgeschaeftsstelle des PARITAETISCHEN Berlin - Foto: Petra Engel Ausschnitt einer Buehnenauffuehrung - Foto: Anja Nommensen Neukoellner Schulprojekt 'Der rote Faden' - Foto: Kerstin Wuestenhoefer-Loges Vier Jungen unterschiedlicher Herkunft - Foto: Kerstin Wuestenhoefer-Loges

Der Paritätische - abgedreht

Geschäftsbericht 2010/2011

Den Geschäftsbericht 20010/2011 des Paritätischen Berlin können Sie hier
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"Wir sind inhaltlich und finanziell gut aufgestellt"

Mitgliederversammlung des Paritätischen Berlin am 23. November 2011

Zu Beginn konnte die Vorstandsvorsitzende Prof. Barbara John mit einigen höchst erfreulichen Neuigkeiten aufwarten. Sie gratulierte der Rheumaliga Berlin zum zehntausendsten Mitglied. Sie lobte das Projekt Schülerpaten e.V. des Nachbarschaftsheims Schöneberg für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement, das getragen wird von Studenten, die in arabischstämmigen Familien schulische Unterstützung geben und den Kindern und Jugendlichen zu  guten Schulabschlüssen verhelfen. Dafür hat das Schülerpaten-Projekt jetzt den Mete-Eksi-Preis gewonnen. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und für Jugendliche und Jugendgruppen gedacht, die sich in besonderer Weise für ein friedliches, tolerantes und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Jugendlichen in Berlin einsetzen.

Die Schülerhilfe Rollberg, der Mädchentreff Madonna und Das Projekt Kinderwelten der Internationalen Akademie INA – allesamt PARITÄTISCHE Mitgliedsorganisationen -  würden der Wirtschaft als Organisationen empfohlen, so Barbara John, bei denen Spenden- und Sponsorengelder in Sachen Integration gut angelegt seien. Die Empfehlung spricht das Institut "Phineo" aus, das regelmäßig gemeinnützige Projekte untersucht und bewertet. Und schließlich ist der Verein Zeitzeugen für den Deutschen Ehrenamtspreis nominiert.
Dr. Eberhard Jüttner,  der Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes sagte in seinem Grußwort, Freiwilligkeit, Ehrenamtlichkeit und Solidarität seien die Pfeiler, auf denen die freie Wohlfahrtspflege ruhe. Der Paritätische Berlin und seine Mitgliedsorganisationen hätten, so Jüttner, dazu beigetragen, Sozialbelastungen bei sozial Benachteiligten zu vermindern oder sogar abzubauen. Die Dienstleistungen der Wohlfahrtspflege könnten auch private Anbieter erbringen – aber eine Zivilgesellschaft sei schlecht beraten, sich auf die pure Ökonomie zu reduzieren.

Der Paritätische Berlin sei, so Jüttner, in vielerlei Hinsicht richtungweisend, wie auch der soeben erschienene Geschäftsbericht 2010/2011 eindrucksvoll belege. So habe man in Berlin mit dem Projekt "Freie Bürgerschule" ein vorbildliches Projekt angestoßen. Zunehmend gehe es jetzt darum, auch älter werdenden Menschen Bildungsangebote zu machen, das gesamte Lebensspektrum in die Bildungsanstrengungen einzubeziehen. Auch so werde die Zivilgesellschaft in ihrer gesamten Breite gestärkt und Partizipation möglich gemacht – "die Bereitschaft der Bürger, ihre Anliegen selbst in die Hand zu nehmen".

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Den vollständigen Bericht zur Mitgliederversammlung des Paritätischen Berlin können Sie nachfolgend als PDF herunterladen

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Datum, 06 | 12 | 2011