Von: usd
Patientenverfügungsberatung gibt es durch das UNIONHILFSWERK schon seit 2007 in der Zentralen Anlaufstelle Hospiz (ZAH) und im Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie, in dem neue Wege in der palliativen (Leiden lindernden) Versorgung alter und sterbender Menschen gegangen werden. Sieben speziell geschulte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, die aus der Pflege- oder Hospizpraxis kommen, stehen Ratsuchenden zur Verfügung. Sie beantworten telefonisch und persönlich Fragen rund um das Thema Vorsorge oder helfen bei der Erstellung einer individuellen Patientenverfügung. Auch Hausbesuche sind möglich.
„Für uns ist es besonders wichtig", sagt Dirk Müller, "mit einer lebensbejahenden Grundeinstellung zu beraten. Wir schauen nicht nur, was die Menschen nicht wollen, also zum Beispiel eine Magensonde gelegt bekommen. Wir schauen darauf, was der Einzelne in einer ganz speziellen Situation für sich will, damit die Verfügung individuell und auf den Einzelfall bezogen verfasst werden kann“.
Das Beratungsangebot ist kostenlos. Kontakt und Terminvereinbarung 40 71 11 13, weitere Infos unter
www.palliative-geriatrie.de
oder in der Broschüre vom Bundesministerium für Justiz „Patientenverfügung“ unter
www.bmj.de/files/-/1512/Patvfg._160108.pdf