zur Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern mit Migrationshintergrund zur Bewerbung des Lehrerberufs wurde kürzlich eröffnet. Mit dem Programm sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss der Lehrerausbildung begleitet werden. Während der Programmlaufzeit treffen sich die Mentoren mindestens zweimal im Monat mit ihren sogenannten Mentees. Sie sollen den Alltag in der Schule und in Universitäten im Rahmen von Hospitationen kennenlernen sowie an der Unterrichtsvorbereitungmitwirken können. Die Mentoren durchlaufen bereits seit März 2011 eine einjährige bundesweit einzigartige Weiterbildung. Ihre Aufgabe ist es, die Chancen und Herausforderungen des anspruchsvollen Lehrerberufs den interessierten Lehreranwärternaufzuzeigen.
www.migramentor.de
Der neue Interkulturelle Kalender
für das Jahr 2012 liegt jetzt vor und kann ab sofort beim Integrationsbeauftragten bestellt werden. Die wichtigsten religiösen und weltlichen Festtage der großen Religionsgemeinschaften und Nationalitäten sind in der Übersicht aufgeführt. Der Kalender bietet damit nicht Exotik sondern praktische Orientierungshilfe, welche Tage womöglich Feiertage von Geschäftspartnern, Kunden, Nachbarn, Kollegen oder Mitschülern sind. Gegen eine Schutzgebühr von 50 Cent pro Exemplar ist der Interkulturelle Kalender 2012 erhältlich beim Beauftragten des Senats für Integration und Migration; Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin Telefon: 030 9017 - 2357 oder 9017 – 2322
E-Mail: Integrationsbeauftragter(at)intmig.berlin.de
www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/kalender/index.html
Die Frage, ob Integration gelingt,
ist bei den Deutschen abhängig vom Alter. Während 75 Prozent der über 59-Jährigen nicht glauben, dass Integration funktioniert, hält sie jeder Zweite zwischen 14 und 29 Jahren für ein Erfolgsmodell. Das ergibt eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Als das größte Hindernis für die Integration halten 68 Prozent der unter 30-Jährigen die Diskriminierung. Von den über 59-Jährigen sieht das lediglich knapp die Hälfte der Befragten so.
www.bertelsmann-stiftung.de