Gartenarbeit in einer Flüchtlingsunterkunft des ASB, Foto: Anne Jeglinski In einer Unterkunft des Vita e.V., Foto: Martin Thoma In einer Unterkunft des Vita e.V., Foto: Martin Thoma In einer Unterkunft des Vita e.V., Foto: Martin Thoma In einer Unterkunft des Vita e.V., Foto: Martin Thoma

Veröffentlichungen und Positionen

Der Paritätische Berlin und seine Fachreferate haben in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen mehrere Konzepte und Forderungspapiere zum Umgang mit Flüchtlingen erstellt.

Integration der Flüchtlinge ab dem ersten Tag! Der Paritätische Berlin fordert die sofortige Unterbringung, Kinderschutz und Teilhabemöglichkeiten.

Lesen Sie hier mehr zu den Forderungen des Paritätischen Berlin.

Referat Gesundheit
Vorschlag des Paritätischen Berlin zur medizinischen Soforthilfe für Flüchtlinge Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle  für die medizinische Erstbetreuung mit Clearingfunktion zur Prävention, Gesundheitshilfe und Integration bei der Erstaufnahme von Flüchtlingen in Berlin: „Medizinisches Versorgungszentrum und Netzwerk für Flüchtlinge“ (MVF Berlin)

Den gesamten Vorschlag finden Sie hier.

Referat Jugendhilfe
Kriterien für eine mittel- und langfristige Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Angeboten des Betreuten Jugendwohnen

Das vollständige Konzept finden Sie hier.

Die Zahlen der Menschen, die mit ihren Familien auf der Suche nach Frieden, Sicherheit und einem besseren Leben nach Berlin kommen, übertreffen jede Erwartung: Im Herbst 2015 suchen mitunter bis zu 1000 Menschen in Berlin täglich Schutz und Hilfe. Eine riesige Herausforderung auch für die Jugendhilfe! In der Serie „Angekommen in Berlin?!“ begleiten wir junge geflüchtete Menschen sowie ihre Helfer und Unterstützerinnen auf ihren Wegen und bei ihrer Arbeit in unserer Stadt.

Hier gelangen Sie direkt zur Serie.

Die Berliner Wohlfahrtsverbände fordern schnellere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin hat dazu ein Positionspapier verfasst.

Das Positionspapier finden Sie hier.

Referat Kindertagesstätten
Willkommen KONKRET - Berliner Bündnis für Kinder geflüchteter Familien

Das Positionspapier finden Sie hier.

Mit einem aktuellen Positionspapier beschreiben Liga und DaKS dringend notwendige und konkrete Handlungsschritte, um den jüngsten Kindern den Zugang zum Bildungsangebot Kindertagesstätte zu erleichtern und den pädagogischen Fachkräften bei dieser herausfordernden Aufgabe die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen:
„An den Bedürfnissen von Kindern orientierte Flüchtlingsarbeit in Kindertagesstätten – Position und Forderungen der Liga und des DaKS“

Geschäftsstelle Bezirke
Die Stadteilzentren und Nachbarschaftseinrichtungen übernehmen bereits heute die Aufgabe,
Geflüchtete ab dem ersten Tag zu integrieren.

Lesen Sie hier das Paritätische Konzept "Integration vom ersten Tag an".

Der Paritätische Gesamtverband hat am 18. September 2015 eine Agenda der deutschen Flüchtlingspolitik verabschiedet, in der unter anderem die Bekämpfung von Fluchtursachen  in den Herkunftsländern, die menschenwürdige Unterbringung und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements gefördert werden.

Lesen Sie die vollständige Agenda hier.

 

Zum Weiterlesen finden Sie hier zahlreiche Publikationen des Paritätischen Gesamtverbands zu Themen wie Asylverfahren, Ehrenamtsförderung oder Fundraising: migration.paritaet.org/start/publikationen/

 

Grundlagen des Asylverfahrens – Eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater - 4. aktualisierte Auflage
Die Arbeitshilfe gibt einen kompakten Überblick über die rechtlichen Grundlagen des Asylverfahrens zu geben. Sie richtet sich an alle, die Flüchtlinge vor, während oder auch nach Abschluss des Asylverfahrens beraten. Die Arbeitshilfe ist praxisorientiert angelegt, mit zahlreichen konkreten Tipps für die Beratungspraxis. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung der verfahrensrechtlichen Grundlagen.
Mit dieser aktualisierten 4. Auflage werden die zahlreichen rechtlichen Änderungen, die seit November 2015 Einzug ins deutsche Asylverfahrensrecht gefunden haben, berücksichtigt, inklusive der umfangreichen Änderungen durch die sogenannten Asylpakete I-II und dem Integrationsgesetz, das am 6. August 2016 in Kraft getreten ist.

 

Perspektivwechsel Empowerment. Ein Blick auf Realitäten und Strukturen in der Arbeit mit geflüchteten Frauen, Dezember 2016

Was genau bedeutet eigentlich Empowerment? Wie ist Empowerment im Kontext der Arbeit mit geflüchteten Frauen einzuordnen? Wer empowert wen? Bei all diesen Fragen ist es zentral, die Perspektiven geflüchteter Frauen selbst sicht- und hörbar zu machen und sie als wesentliche Akteurinnen anzuerkennen.

Die Artikel, Praxiserfahrungen von Projektträgern, Statements und weitere Ausdrucksformen wie ein Gedicht und ein Interview stellen verschiedene Perspektiven auf das Thema dar und möchten zu einer weiteren Auseinandersetzung und Diskussion anregen. Sie richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen und Aktive von Organisationen, Vereinen und Initiativen, die mit geflüchteten Frauen arbeiten.

Entstanden ist die Publikation im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration geförderten Projektes „Empowerment von Flüchtlingsfrauen: Unterstützung von Frauen mit Fluchterfahrungen bzw. anderer besonders schutzbedürftiger Personen“.

 

Organisation, Reflexion und Qualitätssicherung der Beratungsprozesse. Eine Arbeitshilfe für die Migrationsberatung, November 2016

Seit über 10 Jahren unterstützt die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) Migrantinnen und Migranten. Mit den steigenden Zuwanderungszahlen wachsen auch die Ansprüche an die Berater/-innen. Hohe Nachfrage, große Themenkomplexität, häufige Veränderungen der Gesetze – all dies kann zu Stressbelastung und zu Minderung der Arbeitsqualität von Beratungsstellen führen.

Eine gute Arbeitsorganisation und professionelle Reflexion der Beratungsprozesse können hilfreich  sein, die Qualität der Arbeit zu sichern und der Überlastung der Berater/-innen vorzubeugen. Die Arbeitshilfe soll Berater/-innen bei diesen Prozessen unterstützen.

Die Autorin Andrea Clemet beschreibt für die Beratungsorganisation relevante Aspekte: Zeit- und Prioritätenmanagement, Organisation des Beratungsalltags, Umgang mit Ratsuchenden,  Informationsbeschaffung, Kollegiale Beratung, Supervision und Weiterbildung. Begleitet werden die Themen durch Praxisbeispiele und Methodenvorschläge. 

 

Überblick zu den Änderungen im Asylbewerberleistungsgesetz zum 1. März 2015 mit Beispielen und Hinweisen für die BeratungspraxisGrundlagen des Asylverfahrens – Eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater - 2. aktualisierte Auflage